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·29. November 2025
Experten kontern Hummels: Kritik am BVB sorgt für Diskussion

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Borussia Dortmund bekommt nach der deutlichen Kritik von Mats Hummels Rückendeckung aus Expertenkreisen. Mehrere Ex-Profis sehen die Entwicklung des BVB deutlich positiver als der frühere Abwehrchef.
Die deutliche Kritik von Mats Hummels am Dortmunder Mittelfeld hat eine breite Debatte ausgelöst – und sorgt nun bei mehreren Experten für klare Gegenstimmen. Der ehemalige Abwehrchef hatte als Prime-Video-Experte bemängelt, die Zusammenstellung der Zentrale sei „ein wenig diffus“, da dort „sehr unterschiedliche Spielertypen“ eingesetzt würden. Durch die regelmäßige Rotation entstünden immer wieder neue Abläufe, was Hummels mit den Worten beschrieb: „Mit den Wechseln und der Rotation kriegst du andere Typen, die sich anders anbieten.“
Ex-BVB-Profi Steffen Freund hält diese Einschätzung für zu negativ. Er erinnerte gegenüber RTL/ntv und sport.de daran, dass sich die Mannschaft unter Trainern wie Marco Rose, Thomas Tuchel und zuletzt Nuri Sahin klar weiterentwickelt habe und widersprach Hummels ausdrücklich: „Die Gesamtentwicklung ist definitiv positiv bei Borussia Dortmund.“
Hummels‘ harsche Worte erklärte Freund auch mit dessen noch jungem Expertenstatus: „Das ist natürlich ganz normal menschlich, das habe ich auch gemacht, nachdem ich bei Dortmund aufgehört hatte.“ Und er richtete eine klare Botschaft an den Ex-Verteidiger: „Also Mats, jetzt nicht zu sehr Borussia Dortmund denken, sondern als Experte.“
Freund verwies zudem darauf, dass es in der jüngsten Phase durchaus anspruchsvolle Gegner gegeben habe. So habe der BVB etwa gegen den VfB Stuttgart „sehr, sehr eng“ gespielt und trotz eines spektakulären Duells nur ein Remis geholt. Gleichzeitig sei das 4:0 über Villarreal in der Champions League ein wichtiges Signal gewesen, zumal nun ein Platz unter den besten Acht realistisch erscheine – ein Vorteil, der Dortmund die Belastung in der Rückrunde erleichtern könnte.
Auch Dietmar Hamann widersprach Hummels deutlich. Für den Sky-Experten ergibt die Kritik an der Vielzahl der Mittelfeldspieler wenig Sinn: „Sie haben vier, fünf Optionen im Zentrum und egal wer spielt, es funktioniert.“ Er betonte zudem, dass eine Mannschaft mit Dortmunder Ansprüchen nicht mit einer starren Elf durch die Saison kommen könne: „Man kann nicht mit derselben Formation 45 oder 50 Spiele machen.“
BVB-Trainer Niko Kovac kann im Mittelfeld zwischen Felix Nmecha, Marcel Sabitzer, Jobe Bellingham, Pascal Groß, Carney Chukwuemeka und Emre Can wählen.









































