Nur die Raute
·25. Juli 2026
Extra-Einheiten mit Polzin: HSV-Ass will seinen Stammplatz zurück!

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·25. Juli 2026

Für Warmed Omari dürften die nächsten Wochen richtungsweisend werden. Nach einer komplizierten Rückrunde arbeitet der Innenverteidiger im HSV-Trainingslager daran, wieder an seine frühere Form anzuknüpfen.
Wie die Bild berichtet, nahmen sich Cheftrainer Merlin Polzin und Co-Trainer Loic Favé am Donnerstag rund 35 Minuten Zeit, um gemeinsam mit Omari verschiedene Videoszenen seiner vergangenen Spiele zu analysieren. Auf einer Bank am Trainingsgelände wurden sowohl gelungene Aktionen als auch Fehler des 26-Jährigen besprochen.
Das Ziel: Omari soll wieder jene Stabilität und Sicherheit ausstrahlen, die ihn zu Beginn seiner HSV-Zeit stark gemacht hatten. Nach seiner Ankunft im vergangenen Sommer etablierte sich der komorische Nationalspieler auf Anhieb als Leistungsträger. Mit seiner ruhigen Spielweise und seinem sauberen Passspiel überzeugte er sowohl die Verantwortlichen als auch die Fans.
Der Wendepunkt folgte Ende September beim 0:0 gegen Union Berlin. Ein Außenbandriss mit Syndesmosebeteiligung setzte Omari über große Teile der Saison außer Gefecht. Erst vier Monate später feierte er sein Comeback. Der Abwehrmann fand jedoch nicht mehr zu seiner Bestform zurück. Zwar sammelte er bis zum Saisonende noch 15 weitere Bundesliga-Einsätze, seine Leistungen schwankten jedoch spürbar.

Foto: IMAGO
Trotzdem genießt Omari im Volkspark weiterhin großes Vertrauen. Im vergangenen Winter verpflichtete ihn der HSV für rund 2,2 Millionen Euro dauerhaft von Stade Rennes und stattete ihn mit einem Vertrag bis 2030 aus.
Der Konkurrenzkampf hat sich inzwischen allerdings zu Ungunsten von Omari entwickelt. Seinen früheren Stammplatz auf der rechten Seite der Dreierkette hat er längst an Nicolás Capaldo verloren. Auf der linken Seite gilt derweil Jordan Torunarigha als gesetzt. Beim ersten Testspiel gegen Rapid Wien (2:3) erhielt dieser zunächst den Vorzug, ehe Omari zur Pause eingewechselt wurde.
Positiv: Nach einer wackligen ersten Hälfte präsentierte sich der HSV im zweiten Durchgang deutlich sattelfester und kassierte kein Gegentor mehr. Als ernsthafter Fingerzeig in beide Richtungen darf dieser Testkick jedoch nicht verstanden werden. Die Ausgangsposition lautet: Omari geht als erster Herausforderer auf gleich zwei Positionen in die Vorbereitung. Der Weg zurück in die Startelf wird also kein leichter.
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