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Helge Wohltmann·30. Juni 2026
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Helge Wohltmann·30. Juni 2026
Manuel Neuer war kurz vor der WM noch in den deutschen Kader gerutscht und sollte helfen, das Team zum Titel zu führen. Am Ende steht ein enttäuschendes Abschneiden und auch ein enttäuschendes Finale seiner Nationalmannschaftskarriere.
Von 'Magenta TV' danach gefragt, ob das sein letztes Turnier gewesen sei oder ob er noch Kraft hätte, bei einem weiteren Neuaufbau zu helfen, sagte er: "Nein, das ist extrem bitter, so aufzuhören. Wir hatten alles in der eigenen Hand und ich bin der Meinung, dass wir die richtigen Spieler da hatten, um das besser auf den Platz zu bringen, aber als Mannschaft haben wir es nicht hinbekommen, heute besseren Fußball zu zeigen."
Die Stimmung in der Kabine beschrieb er folgendermaßen: "Der Trainer hat ein paar Worte an uns gerichtet, aber ansonsten ist es sehr still. Jeder ist traurig über das Ausscheiden."
Spielerisch sei es Deutschland aber nicht gelungen, Paraguays Abwehr zu knacken: "Wir hatten nicht die Mittel und nicht die Durchschlagskraft, um uns die Möglichkeiten zu erspielen. Unser Plan war über die Außenspieler hinter die Kette zu kommen. Wir wollten auch, so ähnlich wie das Tor von Kai Havertz, mit schnellen Bällen die rückwärtsverteidigende Abwehr von Paraguay durchbrechen."
Ist Deutschland damit nur noch zweitklassig im internationalen Vergleich? "Wenn du dich messen willst mit Mannschaften wie Frankreich oder England, dann ist das vielleicht eine Kategorie drunter." Teamkollege Kai Havertz, der Deutschland nur noch im Mittelmaß sah, wollte er so nicht zustimmen: "Das sind seine Worte", Neuer sagte aber auch: "Klar ist, dass du so einen Gegner (Paraguay, d. Red.) schlagen musst."
📸 JEWEL SAMAD - AFP or licensors







































