1. FSV Mainz 05
·4. September 2026
Fabio Gruber: "Dafür spielt man Fußball"

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Es hätte der perfekte Tag für Fabio Gruber werden können. Wenn die 05ER beim torlosen Unentschieden zum Saisonauftakt gegen den SC Paderborn es doch noch irgendwie geschafft hätten, den Ball einmal über die Linie zu drücken. Aber es sollte an diesem Tag trotz vorhandener Chancen nicht sein. "Das hat mich gewurmt", sagte Gruber, der aber bei seinem Bundesliga-Debüt mit dafür verantwortlich war, dass das Mainzer Tor so gut wie gar nicht in Gefahr geriet und auch hinten die Null stand.
"Grundsätzlich happy" war der seit Donnerstag 24-Jährige Neuzugang der 05ER vom 1. FC Nürnberg deshalb. Auch, weil er erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse auf dem Platz stehen durfte - und das auch von Beginn an als zentraler Part der Dreierkette. "Es hat sich richtig geil angefühlt, vor allem als wir raus auf den Platz sind. Man hat die Euphorie gespürt, dass es endlich losgeht, nicht nur für uns Spieler. Ich glaube, die Fans haben auch sehnsüchtig gewartet." Beeindruckt von der Atmosphäre blieb Gruber auf dem Platz gleichzeitig souverän. "Als ich im Spiel war, habe ich gar nicht groß nachgedacht, dass es jetzt Bundesliga ist, sondern einfach drauf losgespielt." Das gelang ihm über weite Strecken sehr gut. Gruber verteidigte aktiv nach vorne, gewann 53 Prozent seiner Zweikämpfe am Boden und 56 Prozent derer in der Luft. Auch das Aufbauspiel, bei dem er auf seiner Position einen wichtigen Part einnimmt, gelang zumeist. 90 Prozent seiner Pässe kamen bei seinen Mitspielern an. "Aber ich bin grundsätzlich schon selbstkritisch. Wenn ich irgendwas verbessern will, dann schaue ich es mir an, zusätzlich zur Analyse mit der Mannschaft."
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