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·9. September 2026
Fábio Silva blüht auf – wird der BVB-Doppelsturm zum Dauerprojekt?

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Fábio Silva galt im Sommer noch als Wechselkandidat. Spätestens nach dem Champions-League-Auftakt gegen Villarreal dürften sich die Verantwortlichen auf die Schultern klopfen, dass der Portugiese nicht verkauft wurde.
Fábio Silva (24) erwies sich bereits in der Bundesliga beim Auswärtserfolg in Hoffenheim als Super-Joker. Nach seiner Einwechslung erzielte er den Treffer zum 2:2-Ausgleich beim 3:2-Erfolg. Den Assist lieferte Serhou Guirassy per Hacke.
In der Champions League setzte sich diese Erfolgskombi nahtlos fort. Gegen Villarreal zum Auftakt in die Gruppenphase legte Silva Serhou Guirassy (27) nach seiner Einwechslung den Treffer zum 2:1 auf, der portugiesische Angreifer beschäftigte die spanische Abwehr durchgehend.
Zieht Niko Kovač nach dem 3:2 gegen den FC Villarreal Konsequenzen aus dem Auftritt seines eingewechselten Angreifers? Ist der Doppelsturm beim BVB ein Modell mit Zukunft? "Man sieht, dass wir dieses System genauso gut spielen können wie mit nur einem Stürmer. Wir haben da Flexibilität und Variabilität", sagte der Dortmunder Trainer nach der Partie im Signal Iduna Park.
Der Portugiese steht in der laufenden Saison bei drei Toren und einer Vorlage aus vier Pflichtspielen – bei lediglich 160 Einsatzminuten. Kovač sieht einen Aufwärtstrend beim hochveranlagten Angreifer. "Fabio macht das richtig gut. Er blüht auf, das freut mich." Silva leiste "viel Arbeit"; und bringe Torgelegenheiten für die Mannschaft, dazu sei er Vorlagengeber. Genau das brauche die Mannschaft.
In der Vorsaison war die Bilanz ausbaufähig: 39 Pflichtspiele, drei Tore, sieben Vorlagen – und nur 1.181 Minuten. Adduktorenprobleme bremsten den Mittelstürmer, der im August 2025 für 22,5 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers gekommen war. Im Sommer wurde er als Verkaufskandidat gehandelt, Interessenten aus Spanien, Italien und der Türkei blitzten aber ab.
Kovač ist froh, dass er neben Top-Torjäger Guirassy nun eine weitere torgefährliche Option für die Spitze hat. "Wenn wir uns nur auf Serhou verlassen, wird es über die ganze Saison hinweg schwieriger", so der Trainer. Mit Silva komme jemand dazu – "und dann haben wir richtig was auf dem Kerbholz".
Für Dortmund geht nach dem hart umkämpften Sieg gegen das gelbe U-Boot in der Königsklasse mit dem Alltagsgeschäft weiter. Am Samstag (15.30 Uhr) empfangen die Schwarzgelben in der Bundesliga Aufsteiger Paderborn – womöglich Guirassy UND Silva in der Startelf.







































