Fakten-Flash #1: VfL-Kapitänin Huth rückt an Bartusiak heran | OneFootball

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·25. August 2026

Fakten-Flash #1: VfL-Kapitänin Huth rückt an Bartusiak heran

Artikelbild: Fakten-Flash #1: VfL-Kapitänin Huth rückt an Bartusiak heran

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück. Die Saison 2026/2027 hat begonnen. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 1. Spieltages.

Die langjährige Nationalspielerin Svenja Huth, Kapitänin beim VfL Wolfsburg, bestritt im torreichen Auftaktspiel beim 1. FC Nürnberg (8:2-Auswärtssieg nach einem 0:2-Pausenrückstand) bereits ihren 345. Einsatz in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Sie liegt damit auf dem fünften Platz in der ewigen Rekordspielerinnenliste der höchsten deutschen Spielklasse.


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Zu Saskia Bartusiak, aktuelle Co-Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft, auf Rang vier fehlen Svenja Huth nur noch vier Partien. Im Laufe der Saison könnte die 35 Jahre alte Offensivspielerin auch noch die drittplatzierte Kerstin Garefrekes (360 Einsätze) überholen. Nur Rekordspielerin Melanie Hoffmann (395) und Sandra Smisek (378) sind vorerst noch außer Reichweite. Bei ihren 345 Begegnungen gehörte Svenja Huth übrigens 291-mal zur Startformation.

Zicai dribbelt, schießt und trifft

Besonders auf sich aufmerksam machte in Nürnberg auch Wolfsburgs Nationalspielerin Cora Zicai, die allein acht von insgesamt 14 Dribblings ihres Teams bestritt, von denen sie sechs (75 Prozent) erfolgreich beendete. Außerdem steuerte sie ebenso wie ihre DFB-Teamkollegin Janina Minge, die die beiden einzigen Foulelfmeter an diesem Spieltag verwandelte, und der Niederländerin Ella Peddemors zwei Tore zum höchsten Sieg und damit auch zum Sprung an die Tabellenspitze bei.

Trotz des zwischenzeitlichen Rückstands kamen die Wölfinnen am Ende des Spieltages auf die meisten Ballbesitzphasen aller Mannschaften (754), die meisten Pässe (575), die höchste Passquote (86,4 Prozent) und die meisten Flanken (30). Am kommenden Sonntag, 30. August (ab 16 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) tritt der VfL zum Spitzenspiel bei Bayer 04 Leverkusen erneut auswärts an.

Spielführerin Maximiliane Rall erzielte beim 2:1-Premierensieg des VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim die ersten beiden Bundesligatore in der Vereinsgeschichte des Liganeulings. Für Mitaufsteiger 1. FSV Mainz 05 trug sich Saskia Matheis beim ersten Auftritt in der höchsten deutschen Spielklasse (1:2 gegen den SV Werder Bremen) ebenfalls als Erste in die Torschützenliste des Klubs ein. Kurios: Beide trafen dabei gegen ihre früheren Vereine.

Harder macht Boden gut

Die dänische Torjägerin Pernille Harder erzielte beim 4:1 im Eröffnungsspiel beim 1. FC Union Berlin ihr 40. Bundesligator für den FC Bayern München. Damit liegt sie in der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste nun auf dem sechsten Platz. Nationalspielerin Klara Bühl, die ebenfalls einmal erfolgreich war, kommt auf 35 Treffer für München und belegt - gemeinsam mit Vivianne Miedema und Julia Simic - Rang acht. Rekordtorschützin ist Nina Aigner mit 107 Toren.

Die meisten Zweikämpfe (271) wurden im abschließenden Montagspiel zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem SV Werder Bremen (1:2) ausgetragen. Dabei konnten die Gäste von der Weser 54,6 Prozent für sich entscheiden. Die Mainzerin Gentiana Fetaj war jedoch individuell die Spielerin mit den meisten Zweikämpfen (49).

Rekordkulisse für Union

Die größte Kulisse am 1. Spieltag gab es gleich beim Eröffnungsspiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Doublesieger FC Bayern München (1:4). 17.083 Zuschauerinnen und Zuschauern strömten in das Stadion An der Alten Försterei und bescherten den "Eisernen" einen neuen Vereinsrekord für die Google Pixel Frauen-Bundesliga. Nur beim Aufstiegsspiel zur 2. Frauen-Bundesliga am 9. Juni 2024 gegen den SV Henstedt-Ulzburg (8:0) waren es schon einmal mehr Fans (18.045).

Mit ihren Bundesligatreffern Nummer 101 und 102 für Eintracht Frankfurt brachte Nationalspielerin und Kapitänin Laura Freigang den 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln unter Dach und Fach. In der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste ist die 28-Jährige Dritte. Es führt Rekordnationalspielerin Birgit Prinz, die für Frankfurt 244 Treffer erzielte.

Torhüterin Elvira Herzog absolvierte gegen Bayer 04 Leverkusen (0:2) ihr 70. Spiel für RB Leipzig in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Sie ist damit die Rekordspielerin des Klubs und stand seit dem Aufstieg 2023 nur in einer Partie nicht zwischen den Pfosten. Zum Abschluss der zurückliegenden Saison durfte Lina von Schrader (inzwischen SC Freiburg) als etatmäßige Nummer zwei die Auswärtspartie bei der TSG Hoffenheim (0:0) bestreiten. Alle 70 Begegnungen bestritt Elvira Herzog auch über die komplette Distanz.

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