Fakten-Flash #19: Selina Cerci treffsicher | OneFootball

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·24. Februar 2026

Fakten-Flash #19: Selina Cerci treffsicher

Artikelbild: Fakten-Flash #19: Selina Cerci treffsicher

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück - und das so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 19. Spieltages.

Ein ganz wichtiges Duell im Kampf um die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb gewann die TSG Hoffenheim beim direkten Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen 1:0. Die Gastgeberinnen gingen trotz ihrer 23 Torschüsse (Höchstwert am 19. Spieltag) leer aus. Dabei schlugen die Rheinländerinnen auch die meisten Flanken (22) und die meisten erfolgreichen Flanken (acht) aller Teams. Dazu hatten Sofie Zdebel und Cornelia Kramer jeweils Pech mit Alutreffern. Außerdem hielt Hoffenheims U 23-Nationaltorhüterin Laura Dick in ihrem 50. Bundesligaspiel mit einigen Glanzparaden ihren Kasten sauber.


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Der frühe 1:0-Siegtreffer durch einen von Selina Cerci verwandelten Foulelfmeter war für die Nationalspielerin bereits ihr 28. Tor für die TSG in der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse. Damit liegt Cerci nun - gemeinsam mit Tabea Sellner - schon auf dem zweiten Rang der vereinsinternen Liste der Rekordtorjägerinnen, obwohl sie erst seit Sommer 2024 im Kraichgau kickt. Auf Platz eins rangiert die frühere Torschützenkönigin Nicole Billa (inzwischen VfB Stuttgart) mit 85 Treffern für die TSG in der Bundesliga. In der aktuellen Torjägerinnenliste schloss Selina Cerci mit ihrem zwölften Saisontreffer zur führenden Vanessa Fudalla (Bayer 04 Leverkusen) auf. Beide kommen auch auf 16 Scorerpunkte und müssen in dieser Wertung nur Bayern Münchens Nationalspielerin Klara Bühl (19 Punkte) den Vortritt lassen.

Gleich drei Elfmeter

12.276 Zuschauer*innen verfolgten im Volksparkstadion das umkämpfte Nordderby zwischen dem Hamburger SV und dem SV Werder Bremen (1:1). Die Partie hatte mit 102,1 Minuten die höchste Bruttospielzeit aller Begegnungen und hatte gleich drei Strafstöße zu bieten. HSV-Spielerin Sophie Hillebrand brachte einen ihrer zwei Elfmeter im Bremer Tor unter, scheiterte mit dem zweiten Versuch an ihrer österreichischen Landsfrau Mariella El Sherif. Die Ex-Hamburgerin Larissa Mühlhaus verwandelte auf Bremer Seite ihren Elfmeter, sodass sie nun acht ihrer insgesamt zehn Saisontore vom Punkt erzielte. Mit ihrem 20. Bundesligator festigte Mühlhaus ihre Position als Rekordtorjägerin des SV Werder.

Klara Bühl rückt vor

Im Topspiel zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg (4:1) schnürte FCB-Stürmerin Jovana Damnjanovic den einzigen Doppelpack des Spieltags und drehte die Partie nach einem 0:1-Rückstand entscheidend gegen ihren früheren Verein. Mit jetzt 44 Toren für die Bayern in der Google Pixel Frauen-Bundesliga belegt Jovana Damnjanovic den fünften Platz in der vereinsinternen Torjägerinnenwertung. Es führt Nina Aigner mit 107 Treffern. Klara Bühl, die zum 4:1-Enstand traf und damit auf 34 Bundesligatore für die Münchnerinnen kommt (Platz zehn, gemeinsam mit Petra Wimbersky), bestritt ihren 118. Einsatz für den FC Bayern in der Liga. Damit belegt sie - gemeinsam mit Sydney Lohmann - auch den zehnten Rang bei den Rekordspielerinnen des Vereins. An der Spitze liegt Sandra Pol mit 223 Bundesligaspielen für den aktuellen Meister.

Intensives Duell in Berlin

Ein äußerst intensives Duell mit insgesamt 304 Zweikämpfen lieferten sich der 1. FC Union Berlin und der 1. FC Köln beim 2:1-Heimsieg der Eisernen. Die meisten Zweikämpfe des Spieltags führte dabei Union Berlins Siegtorschützin Eileen Campbell (61, davon 30 gewonnen). Die meisten Luftzweikämpfe (54) gab es beim 5:1 des 1. FC Nürnberg gegen den FC Carl Zeiss Jena. Auf Spielerinnenbasis ging die Nürnbergerin Julia Pollak allein 13-mal in ein Kopfballduell.

Debüt mit nur 15 Jahren

Abwehrspielerin Lena Ostermeier absolvierte beim 2:2 gegen RB Leipzig ihr 207. Bundesligaspiel für die SGS Essen und liegt nun auf dem alleinigen zweiten Rang in der Bestenliste des Klubs. Rekordspielerin ist die ebenfalls noch aktive Kapitänin Jacqueline Meißner mit 285 Partien für Essen in der Bundesliga. Zu ihrem Debüt im SGS-Trikot kam als Einwechselspielerin die erst 15 Jahre alte U 16-Nationalspielerin Emilia Watermeier. Zwischen ihr und ihrer Mitspielerin Julia Debitzki liegen ganze 19 Jahre Altersunterschied.

Jubiläum für Anna Gerhardt

Drei weitere Spielerinnen feierten runde Jubiläen. Anna Gerhardt vom 1. FC Köln bestritt beim 1:2 in Berlin ihr 150. Bundesligaspiel, wobei sie 126-mal in der Startelf stand. Katharina Naschenweng wurde beim 4:1 des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg zum 100. Mal in der höchsten Spielklasse eingesetzt (89 Partien von Beginn an). Zu ihrer 50. Partie in der Bundesliga kam Remina Chiba von Eintracht Frankfurt beim 3:0 gegen den SC Freiburg. Dabei wurde die Japanerin bereits zum 42. Mal eingewechselt. Seit Beginn der Saison 2023/2024 ist sie damit die Spielerin mit den ligaweit meisten Partien als Jokerin. 

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