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·1. September 2026

Fakten-Flash #2: Doublesieger Bayern stellt eigenen Rekord ein

Artikelbild: Fakten-Flash #2: Doublesieger Bayern stellt eigenen Rekord ein

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück. Die Saison 2026/2027 hat begonnen. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 2. Spieltages.

Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 gehört Titelverteidiger FC Bayern München zu den vier Teams, die nach dem 2. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga noch ohne Punktverlust sind. Auch Spitzenreiter VfL Wolfsburg, der die beste Tordifferenz aufweist (10:3) sowie der SV Werder Bremen und der Mainzer Mitaufsteiger VfB Stuttgart kommen auf optimale sechs Punkte.


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Dabei dominierte Doublesieger FC Bayern, der in der höchsten deutschen Spielklasse zum 44. Mal in Folge ohne Niederlage blieb und damit den eigenen Vereinsrekord einstellte, mehrere Statistiken: 25 Torschüsse, 926 Ballbesitzphasen und 728 Pässe waren jeweils die besten Werte. Auch bei der Passquote (88,9 Prozent) und bei den gewonnenen Zweikämpfen (58,7 Prozent) lagen die Münchnerinnen vorne. Mainz 05 verbuchte dagegen beachtliche 33 Balleroberungen und damit die meisten aller Mannschaften.

Bayern Münchens Linksverteidigerin Katharina Naschenweng führte die individuellen Ranglisten bei den Ballbesitzphasen (125) und Pässen (97) an. Nationalspielerin Klara Bühl schlug zwölf Flanken - ebenfalls Höchstwert des Spieltags - und bereitete den Treffer zum Endstand durch Vanessa Gilles per Eckball direkt vor. Aber auch das 1:0, das DFB-Kapitänin Giulia Gwinn bei ihrem Comeback nach einer Schulteroperation erzielte, leitete Klara Bühl mit einer Flanke auf Vorbereiterin Linda Dallmann ein. Neben Giulia Gwinn kehrte auch Nationalspielerin Lena Oberdorf nach elfmonatiger Verletzungspause wegen ihres zweiten Kreuzbandrisses als Einwechselspielerin auf den Platz zurück.

Jubiläum und Tor für Billa

Die frühere Bundesliga-Torschützenkönigin Nicole Billa bestritt beim 2:1-Heimsieg des VfB Stuttgart gegen den Hamburger SV ihren 200. Einsatz in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Ihr Jubiläum krönte die österreichische Nationalspielerin mit dem Siegtreffer. Es war ihr 89. Tor in der höchsten deutschen Spielklasse. Das erste Heimtor der Schwäbinnen in der Bundesligahistorie hatte zuvor Reena Wichmann nach einem Konter erzielt. Es war ihr einziger Torschuss in dieser Partie.

Zicai in starker Frühform

Nationalspielerin Cora Zicai war beim 2:1-Auswärtserfolg des VfL Wolfsburg im Topspiel bei Bayer 04 Leverkusen erneut eine der auffälligsten Akteurinnen. Sie gab sechs Torschüsse ab - gemeinsam mit Stuttgarts Greta Stegemann Höchstwert des Spieltages - und erzielte den Treffer zum Endstand. Außerdem bestritt Zicai sechs Dribblings, von denen sie fünf beziehungsweise 83,3 Prozent gewann. Nach ihrem Doppelpack zum Saisonauftakt (8:2 beim 1. FC Nürnberg) steht sie bereits bei drei Saisontoren und führt gemeinsam mit ihrer niederländischen Teamkollegin Ella Peddemors die Torjägerinnenliste an. Die Norwegerin Anny Kerim-Lindland bereitete beide VfL-Treffer vor und war damit als einzige Spielerin des Spieltages an zwei Toren direkt beteiligt. Für Nationalspielerin Sarai Linder war die Begegnung ihr 150. Spiel in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.

Hegering mit Höchstwert

Kapitänin und Ex-Nationalspielerin Marina Hegering entschied beim 1:0-Heimsieg des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim 79,2 Prozent ihrer 24 Zweikämpfe für sich. Mit zehn Balleroberungen stellte sie auch einen individuellen Höchstwert des Spieltages auf. Lia Kamber vom 1. FC Union Berlin bestritt beim 0:1 in Freiburg 42 Zweikämpfe - mit deutlichem Abstand die meisten aller Spielerinnen - und gewann 57,1 Prozent davon. Die zweite Niederlage der "Eisernen" konnte sie jedoch auch nicht verhindern.

Torpremiere für Magerl

Der Werder Bremen erzielte beim 2:0 gegen RB Leipzig beide Treffer per Kopf. Mei Shimada und die Ex-Leipzigerin Julia Magerl, die beim insgesamt 38. Einsatz ihr erstes Bundesligator überhaupt erzielte, waren erfolgreich. Bremen war damit das einzige Team mit zwei Kopfballtoren und schlug auch die meisten Flanken aller Mannschaften (25). In den insgesamt sieben Partien fielen 14 Tore, die sich auf 14 verschiedene Torschützinnen verteilten. Sechs Treffer wurden per Kopf erzielt (42,9 Prozent).

Viele Pässe - kein Treffer

Die TSG Hoffenheim spielte beim 0:1 in Köln 494 Pässe und damit 170 mehr als der Gegner. Auch bei den Ballbesitzphasen lag die TSG deutlich vorne (688:536), blieb trotz dieser Überlegenheit aber ohne Tor und musste die zweite Niederlage im zweiten Spiel hinnehmen. Allein Innenverteidigerin Lisa Doorn kam auf 108 Ballbesitzphasen und 88 Pässe.

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