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·17. Mai 2026
„Faktisch falsch“: Völler reagiert auf Hoeneß-Kritik an Nagelsmann

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·17. Mai 2026

Mit seiner Kritik an Julian Nagelsmann sorgte Uli Hoeneß zuletzt für Aufsehen. Rudi Völler stärkt dem Bundestrainer den Rücken.
Im Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe reagierte der DFB-Funktionär auf Hoeneß‘ Aussagen gegenüber der FAZ und im Podcast „Auf eine blau-weiße Tasse“ mit Markus Söder. „Wenn es Deutschland gelingt, eine Mannschaft zu werden, obwohl der Trainer es nicht geschafft hat, zweimal hintereinander mit derselben Elf zu spielen – dann haben wir eine Chance“, hatte das Bayern-Urgestein unter anderem gesagt und zudem den Umgang mit dem Thema Manuel Neuer kritisiert: „Das hätte ich ganz anders angepackt.“
Völler äußerte nun zwar Verständnis für die kritischen Worte, widersprach inhaltlich aber deutlich.“Als Bundestrainer muss man wissen, dass die ganze Nation bestimmte Entscheidungen hinterfragt. Da muss man Kritik aushalten können – auch die von Uli Hoeneß“, so der 66-Jährige, der betonte, dass Hoeneß mit seiner Vita natürlich das Recht habe, sich zu äußern.
„Dinge, die faktisch falsch sind, muss man aber auch widerlegen. Zum Beispiel die Sache mit dem Einspielen vor einer WM. Das stellt sich doch ganz anders dar“, stellte Völler klar: „Es waren bei jedem Spiel seit Start der WM-Qualifikation mindestens fünf, meist sogar mehr potenzielle Stammspieler verletzt. Kai Havertz, Jamal Musiala, jetzt Serge Gnabry. Es gibt wahnsinnig viele Spiele, die Jungs kommen oft mit Muskelproblemen zur Nationalmannschaft.“

Foto: Getty Images
Nagelsmann muss sich zudem immer wieder anhören, dass er im Vergleich zu seinen Vorgängern selten in den Stadien der Bundesliga zu Gast ist. „Ich bin ein Romantiker, der gerne im Stadion ist. Julian handhabt das etwas anders, er ist trotzdem total fußballverrückt, schaut sich permanent Spiele an“, kommentierte Völler, der zugleich einräumte: „Aber klar, manchmal muss man sich als Bundestrainer auch zeigen. Und das tut Julian ja.“
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