DFB-Frauen
·31. Juli 2026
FAQ: Die neue 3. Liga der Frauen

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·31. Juli 2026

Zur Saison 2027/2028 nimmt die neue 3. Liga Frauen ihren Spielbetrieb auf. Für die neue dreigleisige Liga mit jeweils zwölf Mannschaften dient die Spielzeit 2026/2027 als Qualifikationssaison für die Premierenspielzeit. Wer kann an der 3. Liga Frauen teilnehmen? Wie erfolgt die Qualifikation? Wie sind Auf- und Abstieg geregelt? Alle Antworten gibt es im FAQ.
Die 3. Liga Frauen ist eine neue leistungsorientierte Spielklasse im deutschen Frauenfußball. Sie bildet künftig die Verbindung zwischen der 2. Frauen-Bundesliga und der dann vierten Spielklassenebene. Ziel ist es, die sportliche Entwicklung von Spielerinnen, Mannschaften und Vereinen zu fördern sowie den Übergang zwischen regionalem und nationalem Spitzenfußball zu stärken.
Die 3. Liga Frauen nimmt zur Saison 2027/2028 erstmals den Spielbetrieb auf. Die Saison 2026/2027 dient als Qualifikationssaison, in der die 36 Startplätze für die Premierensaison vergeben werden.
Die 3. Liga Frauen besteht aus drei Staffeln mit jeweils zwölf Mannschaften:
Insgesamt umfasst die Liga damit eine Sollstärke von 36 Mannschaften. Die Staffeleinteilung erfolgt vor jeder Saison auf Grundlage geografischer Kriterien und unabhängig von den Grenzen der Regional- und Landesverbände.
Teilnahmeberichtigt sind Vereine, die sich sportlich qualifizieren und die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Grundsätzlich sind auch zweite und dritte Mannschaften von Vereinen der Google Pixel Frauen-Bundesliga sowie der 2. Frauen-Bundesliga teilnahme- und aufstiegsberechtigt. Ab der Saison 2029/2030 sollen keine zweiten Mannschaften mehr in der 2. Frauen-Bundesliga und keine dritten Mannschaften mehr in der 3. Liga Frauen zugelassen werden. Diese Regelung wird allerdings zuvor evaluiert und abschließend bewertet.
Die Vergabe der Startplätze erfolgt auf Grundlage der sportlichen Ergebnisse der Qualifikationssaison 2026/2027. Berücksichtigt werden dabei in folgender Reihenfolge insbesondere:
Die Verteilung der Startplätze erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel auf die fünf Regionalverbände.
Grundlage für die Verteilung ist die Anzahl der Frauenmannschaften in den jeweiligen Regionalverbänden.
Innerhalb dieser Kontingente qualifizieren sich die Mannschaften gemäß ihrer Verbandszugehörigkeit über ihre sportlichen Leistungen in der Qualifikationssaison.
Die Meisterinnen der drei Staffeln Nord, Mitte und Süd steigen direkt in die 2. Frauen-Bundesliga auf. Damit gibt es pro Saison drei direkte Aufsteiger. Im Gegenzug dazu steigen drei Mannschaften aus der 2. Frauen-Bundesliga direkt in die 3. Liga Frauen ab.
Die drei letztplatzierten Mannschaften jeder Staffel aus Nord, Mitte und Süd steigen gemäß ihrer Verbandszugehörigkeit direkt in die darunterliegende Spielklassenebene ab. Insgesamt verlassen somit neun Mannschaften pro Saison die 3. Liga Frauen.
Der Aufstieg in die 3. Liga Frauen erfolgt aus der darunterliegenden vierten Spielklassenebene der Regional- bzw. Landesverbände. Pro Saison steigen insgesamt neun Mannschaften direkt auf.
Die Aufstiegsplätze sind auf Grundlage der aktuellen Mannschaftszahlen der Regionalverbände im Frauen-Bereich dauerhaft fest zugeteilt:
Die jeweiligen Aufsteiger werden nach den Regelungen der zuständigen Regionalverbände ermittelt.
Spielklassenträger der 3. Liga Frauen ist der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Organisation des Spielbetriebs sowie die Durchführung des Zulassungsverfahrens.
Ja. Neben der sportlichen Qualifikation müssen Vereine verschiedene Anforderungen erfüllen. Ziel ist es, einen verlässlichen, professionellen und zukunftsfähigen Spielbetrieb sowie einheitliche Standards innerhalb der 3. Liga Frauen sicherzustellen.
Die Zulassungskriterien umfassen insbesondere die Bereiche:
Die Kriterien wurden federführend durch die Kommission DFB-Frauen-Ligen sowie den DFB-Ausschuss Frauen- und Mädchenfußball entwickelt.
Die neue Spielklasse soll die Leistungsdichte im deutschen Frauenfußball erhöhen, Talente gezielt fördern und den Übergang zwischen dem Spielbetrieb auf Regional- bzw. Landesverbandsebene und der 2. Frauen-Bundesliga verbessern. Gleichzeitig soll sie die Professionalisierung von Vereinen, Strukturen und Rahmenbedingungen im Frauenfußball nachhaltig vorantreiben.
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