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·8. August 2026
"Fast eine Katastrophe": 96-Boss ärgert sich über Havelse-Umzug

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Anstatt wie in der letzten Saison im Eilenriedestadion zu spielen, muss der TSV Havelse seine Heimspiele – zumindest vorerst – in der Heinz von Heiden Arena austragen, weil für die Zusatztribünen noch keine Genehmigung vorliegt. Der Ärger bei Hannover 96 um Aufsichtsratsboss Martin Kind ist groß.
Lange war unklar, wo die für Samstag angesetzte Partie zwischen dem TSV Havelse und dem VfB Stuttgart II stattfinden würde, erst am Freitagvormittag stand die Heinz von Heiden Arena final als Austragungsort fest. Das Stadion von Zweitligist Hannover 96 hatte der TSV nach DFB-Angaben als Heimspielstätte in den Zulassungsunterlagen angegeben und die Zulassung auf dieser Basis schließlich auch erhalten.
Das Eilenriedestadion wurde zunächst nicht als Heimspielstätte angegeben, weil dieses durch den Abbau der Zusatztribünen nach dem Abstieg nicht mehr drittligatauglich war. Inzwischen stehen die Tribünen wieder, sind jedoch noch nicht für die Nutzung genehmigt worden. Entsprechend lehnte der DFB einen kurzfristigen Antrag auf eine Austragung der Partie gegen Stuttgart II im Eilenriedestadion ab. Auch aus organisatorischen Gründen.
Dass die Entscheidung erst knapp 24 Stunden vor Anpfiff fiel, stößt 96-Boss Martin Kind sauer auf. "Das geht nicht. Das ist ja abenteuerlich, sowas muss man rechtzeitig entscheiden", sagt er gegenüber der "Neuen Presse". Wobei theoretisch aber schon länger feststand, dass in der Heinz von Heiden Arena gespielt wird. Die 96er hatten aber offenbar damit gerechnet, dass die Partie ins Eilenriedestadion verlegt wird. Weil dem aber nicht so ist, musste am Freitag alles kurzfristig für eine Austragung in der großen Arena hergerichtet werden.
Das sei "eine unerwartete Entwicklung und fast eine Katastrophe", schimpft Kind. "Das sind jetzt ungeplante Überstunden für uns. Wir müssen das Stadion verfügbar machen, und es muss alles da sein. Sicherheitsleute und, und, und – es muss ja alles organisiert werden." Um ein Catering zu organisieren, reichte die Zeit jedoch nicht, sodass es ausschließlich Getränke geben wird. Auch der Platz müsse ausgezeichnet werden, zudem gebe es so viele Details, die sich keiner vorstellen könne. "Das erfahren wir dann irgendwann heute Vormittag. Also wir machen es, damit die spielen können, aber das kann sich nicht wiederholen. Das geht nicht."
Bis zum nächsten Heimspiel gegen Waldhof Mannheim bleiben nun drei Wochen Zeit, um die Zusatztribünen im Eilenriedestadion genehmigen zu lassen, damit dort gespielt werden kann. Nur die Risikospiele sollen dann in der großen Arena ausgetragen werden.







































