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·28. Januar 2026

„Fatale Fehleinschätzung“: Interne BVB-Kritik nach Anselmino-Abgang

Artikelbild:„Fatale Fehleinschätzung“: Interne BVB-Kritik nach Anselmino-Abgang

Nach der vorzeitigen Rückkehr von Aaron Anselmino zum FC Chelsea herrscht bei Borussia Dortmund offenbar Unmut über eine umstrittene Vertragsklausel. Intern wird angeblich von einer „fatalen Fehleinschätzung“ gesprochen – mit möglichen Konsequenzen.

Die vorzeitige Rückkehr von Aáron Anselmino zum FC Chelsea sorgt bei Borussia Dortmund offenbar für interne Diskussionen. Wie die Sport Bild berichtet, bewertet der BVB vor allem die vertraglich vereinbarte Rückhol-Klausel kritisch, mit der Chelsea die Leihe des Innenverteidigers vorzeitig beenden konnte. Klubintern gilt diese Regelung demnach als „fatale Fehleinschätzung“.


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Im Fokus der Kritik steht laut Sport Bild Verhandlungs-Experte Simon Rödder. Dieser wurde erst im vergangenen Sommer von Geschäftsführer Lars Ricken installiert. Rödder hatte die Gespräche mit Chelsea vor Ort in London geführt, konnte den nun gezogenen Passus jedoch nicht verhindern.

Dass Chelsea die Klausel aktivierte, traf die Dortmunder offenbar kurzfristig und erschwerte die Suche nach adäquatem Ersatz. Anselmino war wettbewerbsübergreifend zehnmal für den BVB im Einsatz, zuletzt kam der 20-Jährige beim 3:0-Auswärtssieg bei Union Berlin zu einem Kurzeinsatz.

Lehre aus dem Anselmino- Abgang: BVB zahlt den Preis für eine Vertragsklausel

Eigentlich war geplant, dass der Argentinier bis zum Saisonende in Dortmund bleibt. Der Klub bestätigte den Abgang mit den Worten: „Borussia Dortmund bedauert den kurzfristigen Abgang von Aaron Anselmino sehr und bedankt sich bei ihm für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten.“ Beim Abschied von der Mannschaft soll der Verteidiger sichtlich emotional gewesen sein.

Der Fall Anselmino passt nach Darstellung der Sportzeitung in ein größeres Bild. Beim BVB sollen bei Transfers zu viele Entscheidungsträger involviert sein – von der Scouting-Abteilung über Sportdirektor Sebastian Kehl und Sportchef Lars Ricken bis hin zu Beratern und Verhandlungs-Experten. Diese Struktur soll bereits andere Deals erschwert oder verhindert haben.

Wie es für Anselmino in London weitergeht, ist offen. Branchenkreise spekulieren, dass Chelseas Vorgehen auch strategische Gründe haben könnte. Für den BVB bleibt vor allem die Erkenntnis, dass eine vertragliche Feinheit sportlich und organisatorisch größere Folgen nach sich gezogen hat.

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