Fatih Tekke nach 6:1 im Pokal: „Ich bin mit dem Spiel Elf gegen Elf nicht zufrieden“ | OneFootball

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·15. Januar 2026

Fatih Tekke nach 6:1 im Pokal: „Ich bin mit dem Spiel Elf gegen Elf nicht zufrieden“

Artikelbild:Fatih Tekke nach 6:1 im Pokal: „Ich bin mit dem Spiel Elf gegen Elf nicht zufrieden“

Trabzonspor hat im türkischen Pokal in Gruppe A beim Gastspiel in Istanbul ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Team gewann gegen Istanbulspor mit 6:1, doch Trainer Fatih Tekke dämpfte nach Abpfiff jede Form von Selbstzufriedenheit. Er gratulierte seinem Gegner, sprach über die besondere Bedeutung des Klubs für ihn und machte zugleich klar, dass ihn nicht alles überzeugte.

Tekkes Blick zurück und der klare Fokus auf Disziplin

Tekke betonte, wie viel ihm Istanbulspor persönlich bedeute. „Mit alten Freunden zusammen zu sein, in diesem Status zu sein, hat meine alten Erinnerungen zum Leben erweckt. Für mich enthält Istanbulspor Spuren, die nie vergessen werden. Istanbulspor wird uns immer am Herzen liegen und ich wünsche ihnen viel Erfolg“, sagte der Trainer.


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Zum Spiel selbst wollte er trotz des Ergebnisses keine Jubelreden halten. „Heute muss man nicht über das Spiel reden. Ich bin mit dem Spiel Elf gegen Elf nicht zufrieden“, erklärte Tekke und verwies darauf, dass der Gegner lange in Unterzahl spielen musste, aber dennoch dagegenhielt. Seine zentrale Mahnung: Auch nach einem Kantersieg dürfe die Konzentration nicht sinken. „Wir hätten kein Tor kassieren dürfen. Darauf müssen wir achten“, sagte er.

Keine Überhöhung des Ergebnisses vor dem nächsten Auswärtsspiel

Tekke kündigte an, die Stimmung im Team bewusst zu steuern. Er wolle die Moral nicht überdrehen, weil bereits das nächste schwierige Auswärtsspiel anstehe. „Jetzt werden wir die zweite Halbzeit mit einem schwierigen Auswärtsspiel von morgen beginnen, ohne diese Freude zu sehr zu übertreiben. Für uns wird die zweite Saisonhälfte viel schwieriger als die erste“, so der Coach.

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Transferperiode: Trabzonspor sucht „nützliche und dauerhafte“ Lösungen

Auch zur Transferperiode äußerte sich Tekke ausführlich. Er berichtete von einem zweistündigen Treffen mit dem Vorstand, um die Lage neu zu bewerten. Dabei stellte er klar, dass Transfers nicht allein eine Frage des Wollens seien, sondern dass Voraussetzungen geschaffen werden müssten und Alternativen notwendig seien.

„Es gibt Spieler, auf die wir warten und mit denen wir in Kontakt stehen. Es ist ein langwieriger Prozess“, sagte Tekke und ordnete die Marktbedingungen als schwierig ein, insbesondere in einer Phase zwischen den Spielen. Der Klub wolle im Interesse von Trabzonspor Akteure finden, „die nützlich und dauerhaft sind und sich in Investitionen verwandeln“.

Konkrete Namen nannte Tekke nicht. Er betonte jedoch, dass der Prozess weiterlaufe und im Fall neuer Entwicklungen eine öffentliche Einordnung erfolgen werde: „Wenn es zu einer zusätzlichen Situation kommt, werden sowohl unser Präsident als auch wir die notwendige Erklärung abgeben“, sagte er.

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