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·24. April 2026
Fatih Tekke zieht Galatasaray-Vergleich, Andre Onana wird zum Elfmeter-Helden und Ernest Muci feiert emotionales Comeback

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Der Weg ins Halbfinale des türkischen Pokals war für Trabzonspor steiniger als erwartet. In einem hochemotionalen Viertelfinale gegen den Lokalrivalen Samsunspor mussten die Bordeauxrot-Blauen bis in das Elfmeterschießen gehen, um das Ticket für die nächste Runde zu lösen. Laut A Spor bewertete Trainer Fatih Tekke den Erfolg als extrem wertvoll, gab aber offen zu, dass seine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit unterlegen war. „Wir sagten, es würde sehr schwierig werden. Gerade in der ersten Halbzeit hat Samsunspor besser gespielt als wir, das kann ich ganz klar sagen“, erklärte der Coach nach der Partie. Trotz der Überzahl nach einem Platzverweis für den Gegner in der 69. Minute gelang es Trabzonspor erst vom Punkt, die Entscheidung herbeizuführen. Im Halbfinale wartet nun Genclerbirligi als nächster Kontrahent auf den Traditionsklub.
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Zum absoluten Helden des Abends avancierte Torhüter Andre Onana, der mit drei parierten Elfmetern den Sieg sicherte. Fatih Tekke hob die Leistung seines Schlussmanns explizit hervor und betonte, dass dessen Beitrag „enorm“ gewesen sei und man ihm eine „separate Klammer öffnen“ müsse. Der Keeper selbst gab sich nach seinem Bravourstück bescheiden und schob das Lob an seine Mitstreiter weiter. Er betonte, dass es ein Spiel gewesen sei, das beide Seiten hätten gewinnen können, doch seine Teamkollegen würden den Haupt-Dank verdienen, da sie nie aufgehört hätten zu kämpfen. „Ich bin ein stets vorbereiteter Mensch. Ich bin immer bereit, ich versuche, bereit zu sein. Was mich glücklich macht, ist der Sieg der Mannschaft“, so Andre Onana. Für den Torwart steht nun fest, dass die kommenden drei Wochen nicht einfach werden und man diese Zeit optimal überstehen müsse, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Foto: IHA
Neben dem Torhüter stand auch Ernest Muci im Fokus, der nach etwa einem Monat Verletzungspause auf den Platz zurückkehrte. Der Offensivspieler, der zuletzt aufgrund einer Blessur nicht einmal laufen konnte, zeigte sich erleichtert über den Einzug in die nächste Runde. Er gab zu Protokoll, dass es nicht einfach sei, in einer solchen Phase zu bestehen, er sich aber von Tag zu Tag besser fühle. „Wir wussten, dass es ein sehr schwieriges Spiel werden würde. In solchen Phasen ist jedes Spiel schwierig und wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt“, erklärte Muci. Sein Ziel ist es nun, in den kommenden Partien mehr Einsatzminuten zu sammeln, um Trabzonspor auf dem Weg in das Finale aktiv unterstützen zu können.
Der Trainer der Bordeauxrot-Blauen nutzte die Analyse auch für einen Blick auf die Konkurrenz und erinnerte an das überraschende Ausscheiden von Galatasaray am Vortag. Er merkte an, dass heute niemand hätte vorhersagen können, dass ein solcher Gigant stolpert, und betonte den Hunger aller verbliebenen Teams auf Erfolg. Für Fatih Tekke ist klar, dass in der Türkei die alten Hierarchien im Pokal nicht mehr automatisch gelten, da die „beiden wichtigsten Favoriten“ nicht mehr im Wettbewerb vertreten sind. Er lobte seine Spieler dafür, dass sie trotz der physischen Belastung durch die Verlängerung und den erlittenen „körperlichen Schaden“ gute Arbeit geleistet haben. Nun gelte es, die Situation der angeschlagenen Akteure zu bewerten und den Fokus voll auf das Halbfinal-Duell gegen Genclerbirligi zu richten.









































