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·15. März 2026
FC Bayern bestätigt Einspruch gegen Diaz-Rot

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·15. März 2026

Der FC Bayern geht gegen die Sperre von Luis Díaz vor, wie der Rekordmeister gegenüber Sky bestätigt. Nach der Gelb‑Roten Karte beim 1:1 in Leverkusen haben die Münchner am Sonntag Einspruch beim DFB‑Sportgericht eingelegt. Auch wenn die Erfolgsaussichten gering sind.
Díaz war in der 84. Minute wegen einer vermeintlichen Schwalbe vom Platz gestellt worden. Schiedsrichter Christian Dingert räumte später ein, die Entscheidung sei unglücklich gewesen, auch der DFB bezeichnete sie als nicht korrekt. Die Bayern‑Verantwortlichen reagierten geschlossen mit deutlicher Kritik, Ehrenpräsident Uli Hoeneß sprach sogar von der „schlechtesten Leistung eines Schiedsrichter‑Teams“, die er je erlebt habe. Vorstandschef Jan‑Christian Dreesen legte nun nach und sprach von einer „Phase fragwürdiger Entscheidungen“, die sich über mehrere Spiele ziehe. Zudem forderte er eine Verbesserung des Niveaus der Schiedsrichter.
Trotz des Einspruchs stehen die Chancen auf eine Aufhebung der Sperre schlecht. „Es handelt sich um eine Tatsachenentscheidung, die man falsch finden kann, aber nicht um einen offenkundigen Irrtum wie bei einer Spielerverwechslung“, erklärte Alexander Feuerherdt, Leiter Kommunikation und Medienarbeit der DFB Schiri GmbH.
Nach den DFB‑Regeln kann gegen eine Gelb‑Rot‑Sperre nur dann vorgegangen werden, wenn ein klarer Schiedsrichterfehler nachweisbar ist. Einspruchsberechtigt ist ausschließlich der betroffene Spieler selbst. Dieser muss den Einspruch schriftlich einreichen, und zwar spätestens am Tag nach dem Spiel. Fällt dieser Termin auf ein Wochenende oder einen Feiertag, endet die Frist am folgenden Werktag um 10 Uhr. Die endgültige Entscheidung trifft das DFB‑Sportgericht.
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