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·20. März 2026
FC Bayern & die Nationalmannschaft: Das sagt Nagelsmann zur Position des Torwart

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Bundestrainer Nagelsmann verteidigt die Berufung von Jonas Urbig in den DFB-Kader und erklärt, warum der 22-jährige Torhüter für die Torwart-Position im Nationalteam interessant ist. Urbig fungiert in München als Ersatzmann von Manuel Neuer und habe vor allem durch seine mentale Stabilität und sein Trainingsverhalten überzeugt. Nagelsmann hebt zudem Urbigs Integration in den „großen Bayern‑Block“ hervor. Die Nominierung erfolgt im Rahmen der WM‑Vorbereitung mit zwei Bayern‑Youngstern im Aufgebot.

Bundestrainer Nagelsmann begründete die Einberufung von Jonas Urbig klar: „Er hat für sein junges Alter eine extrem gute psychische Stabilität bewiesen, kam in vielen Spielen rein. Er hat viele Aktionen aus der kalten Hose gut bewältigt.“ Damit spricht Nagelsmann vor allem Urbigs mentale Souveränität und seine Fähigkeit an, als Einwechselspieler schwierige Situationen zu meistern. Gleichzeitig macht die Nominierung deutlich, dass der DFB bei der Torwartposition nicht nur die Nummer eins, sondern auch verlässliche Alternativen mit Blick auf das WM‑Jahr prüfen will.
In München gilt Urbig als Ersatzmann von Manuel Neuer — eine Rolle, die nicht nur Spielpraxis, sondern auch professionelles Trainingsverhalten verlangt. Nagelsmann lobte ausdrücklich Urbigs Umgang mit dem Trainingsalltag: „Außerdem kennt er den großen Bayern‑Block, sie schätzen ihn alle sehr, weil er Bock auf Training hat, sich danach eine halbe Stunde die Bälle um die Ohren schießen lässt und nicht murrt.“ Solche Eigenschaften sind für die Torwartposition bedeutsam, weil sie Teamchemie, Bereitschaft zur Unterstützung der Stammtorhüter und Verlässlichkeit im Klubumfeld (Säbener Straße) widerspiegeln.

Lennart Karl vom FC Bayern München jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 im UEFA Champions League-Gruppenspiel gegen den FC Brügge in der Football Arena München am 22. Oktober 2025. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images
Urbigs Nominierung kommt neben dem zweiten Bayern‑Neuling Lennart Karl und weiteren Rückkehrern im Kader. Nagelsmann betonte, dass es „eine gute Mischung aus dem Kern, der sicherlich die WM spielen wird, und frischen Kräften“ sei. Die Berufung des Torhüters ist aktuell noch keine endgültige WM‑Nominierung — „Die Türe ist nicht zu“, so Nagelsmann. Die Entscheidung lässt Raum für weiterführende Beobachtungen in den anstehenden Testspielen gegen die Schweiz (27. März, 20:15 Uhr, live bei RTL) und Ghana (30. März, 20:45 Uhr in Stuttgart), in denen auch die Torwart‑Rolle im Hinblick auf Zusammenspiel und Verlässlichkeit getestet werden kann.
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