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·5. September 2026
FC Bayern führt konkrete Gespräche: Boey vor Blitz-Abgang?

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·5. September 2026

Am Deadline Day hätte sich beinahe ein Überraschungswechsel für Sacha Boey ergeben. Der FC Bayern sucht weiterhin nach einem Abnehmer, führt nun aber konkrete Gespräche.
Das klare Ziel des FC Bayern, Sacha Boey in diesem Sommer abzugeben, ist nicht aufgegangen. Der Franzose steht immer noch beim amtierenden Double-Sieger unter Vertrag – und ist weiterhin auf dem Abstellgleis. Während die meisten Transferfenster in Europa längst geschlossen sind, könnte die Saudi Pro League der letzte Ausweg sein. Laut "Bild"-Reporter Christian Falk führt der FC Bayern konkrete Gespräche mit mehreren Vereinen aus der Wüste.
Konkrete Interessenten wurden nicht genannt. Klubs aus Saudi-Arabien dürfen noch bis Oktober neue Spieler verpflichten. Boey zeigt sich wohl offen für einen Wechsel in die Saudi Pro League. Ein Abschied aus München könnte damit tatsächlich noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. In der bayrischen Landeshauptstadt ist der Rechtsverteidiger nicht eingeplant und bekam selbst nach Transferschluss keine Perspektive aufgezeigt.
Dabei sagte Sportdirektor Christoph Freund am Freitag: „Wenn es so kommt, dass alle Märkte geschlossen sind und er hier bleibt, dann wird er ganz normal Mitglied unseres Teams sein.“ Dazu soll es jedoch nicht kommen: Obwohl Boey sich „immer einwandfrei verhalten [und] eine super Vorbereitung gespielt“ hat, ist der FC Bayern weiterhin fest entschlossen, ihn zu verkaufen. Boeys Vertrag an der Säbener Straße läuft noch bis 2028.
Am Deadline Day kamen überraschend Gerüchte über einen Wechsel zum FC Fulham auf. Der Premier-League-Klub hatte Boey auf seiner Liste, falls Kenny Tete in letzter Sekunde abgegeben worden wäre. Der 30-Jährige blieb allerdings in England und Gespräche über eine Verpflichtung von Boey verliefen im Sande. Seitdem befindet sich der Franzose endgültig in einer Sackgasse. Der Außenverteidiger, der die vergangene Rückrunde per Leihe beim Ex-Klub Galatasaray verbrachte, trainiert seit seiner Rückkehr individuell und wurde für keinen Spieltagskader berücksichtigt.
Ob die Saudi Pro League tatsächlich der letzte Ausweg für den 25-Jährigen sein wird, bleibt abzuwarten. Auch die Transferfenster in der Schweiz und Tschechien (je bis zum 8. September), Polen (09.09.), Mexiko und Brasilien (je 11.09.) sowie in Griechenland (15.09.) sind noch geöffnet. Ein Wechsel in diese Länder ist aufgrund des hohen Gehalts aber praktisch ausgeschlossen. Dass der Defensivspieler, der einst im Januar 2024 für 30 Millionen Euro verpflichtet wurde, immer noch in München unter Vertrag steht, ist alles andere als die Wunschlösung. „Es war ein anderer Plan, auch von ihm. Aber es ist so im Fußball“, sagte Christoph Freund.







































