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·9. Mai 2026

FC Bayern gegen Frankfurt: Blumen, Schale und Tore zum Abschluss

Artikelbild:FC Bayern gegen Frankfurt: Blumen, Schale und Tore zum Abschluss

Die FC Bayern Frauen hatten zum letzten Bundesliga-Heimspiel den Tabellendritten Eintracht Frankfurt zu Gast. Die Generalprobe vor dem Pokalfinale in Köln glückte eindrucksvoll.

Es gehört mittlerweile zum guten Ton, dass verdiente Funktionäre und das kickende Personal am letzten Heimspiel einer Saison mit warmen Worten und einem Blumenstrauß verabschiedet werden. So auch am FC Bayern Campus, wo am vorletzten Bundesliga-Spieltag Mala Grohs, Carolin Simon, Georgia Stanway und Natalia Padilla-Bidas sowie Co-Trainer Kjetil Lone den letzten Applaus vor heimischem Publikum erhielten.


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Und auch die beiden Winterabgänge, Tuva Hansen (West Ham United) und Lea Schüller (Manchester United), gesellten sich zur Abschiedsfeier und wurden vom Publikum herzlich empfangen. Vor dem Anpfiff wurde außerdem die erste Meisterelf des FC Bayern, die 1976 den Titel errang, von Bianca Rech und Herbert Hainer geehrt.

Zum Sportlichen: Nach der feststehenden Meisterschaft und dem Ausscheiden in der Champions League gegen den FC Barcelona gönnte José Barcala Mala Grohs und Carolin Simon noch einmal einen Startelf-Einsatz vor den eigenen Fans.

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Auch Georgia Stanway stand, wie erwartet, von Beginn auf dem Feld. Jovana Damnjanović fehlte weiterhin verletzt im Kader, dafür begann Klara Bühl erneut auf der linken Außenbahn und sammelte weiter wichtige Spielminuten.

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FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt: Der Spielverlauf

Früh im Spiel war klar, dass es hier keinen lauen Sommerkick geben würde. Frankfurt, mit Leverkusen noch im Fernduell um Platz 3, brachte eine gewohnte Agressivität und Intensität auf das Feld und auch der FCB wollte sich nicht auf dem Erreichten ausruhen.

Die erste richtig gute Torchance der Münchnerinnen verwandelte Arianna Caruso dann nach 12 Minuten zum 1:0-Führungstreffer, acht Minuten später parierte Grohs glänzend einen Freigang-Kopfball. Das Spiel gönnte sich danach keine Ruhepause auch wenn offensive Highlights zunächst Mangelware waren. Die Bayern kombinierten sich zwar gefällig durch das Mittefeld, der letzte Pass konnte die umsichtige SGE-Abwehr aber verteidigen.

Und auch der FCB zeigte sich defensiv stabiler und ließ wenige Torchancen zu. Mit einem leichten Torschussplus (5:4 für Bayern) bei etwas mehr als 60% Ballbesitz für die Gastgeberinnen ging es in die Pause.

Ohne personelle Wechsel startete der FC Bayern in die zweite Hälfte. Und es dauerte nicht lange, da hatten die Fans am Campus Grund zum Jubeln: Frankfurt verteidigte eine Hereingabe nur ungenügend, den anschließenden Querschläger köpfte Harder zum 2:0 ein.

Harder erhöht, Simon und Stanway gehen

Nach einer Stunde wurde es laut im weiten Rund als mit Carolin Simon und Georgia Stanway in ihrem letzten Heimspiel das Feld verließen. Auch Kapitänin Glódís Perla Viggósdóttir hatte Feierabend, für das Trio kamen Franziska Kett, Vanessa Gilles und Momoko Tanikawa auf das Feld.

Das neue Personal fügte sich nahtlos in den dominanten Auftritt der Münchnerinnen an. Linda Dallmann setzte nach guter Kombination das nächste offensive Ausrufezeichen, als sie mit einem fulminanten Weitschuss nur die Unterkante der Latte traf.

Von Eintracht Frankfurt hingegen kam in der zweiten Halbzeit viel zu wenig. Laura Freigang war weitesgehend abgemeldet und auch Ereleta Memeti erwischte keinen guten Tag und konnte kaum Akzente setzen.

Der FCB war in dieser Phase näher dran am dritten Tor und forderte nach einem erfolgreichen Angriffspressing von Amani auch Elfmeter, doch die Pfeife von Karoline Wacker blieb stumm, wenige Augenblicke später scheiterte Dallmann aus spitzem Winkel an SGE-Torfrau Altenburg.

José Barcala schöpfte anschließend sein Wechselkontigent aus und brachte mit Imade (für Bühl) und Dunst (für Caruso) frische Beine auf den Platz. Doch die Wechsel änderten nichts am Spielgeschehen: Bayern dominierte und Frankfurt biss sich an der Defensive um Amani die Zähne aus. Es war erneut beeindruckend zu sehen, wie abgeklärt und zweikampfstark der Winter-Neuzugang sich zeigte und mit klugem Stellungsspiel und Tempo die gegnerischen Angriffe schon im Keim erstickte bevor sie gefährlich wurden.

Das Spiel selbst plätscherte dann dem Ende entgegen, mit dem 2:0-Heimsieg blieb der FCB weiterhin ungeschlagen in dieser Bundesliga-Saison. Eine Statistik, die die FCB-Frauen nach dem Pokalfinale in Köln in Hamburg verteidigen wollen. Dort steht am Sonntag der letzte Spieltag an.

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