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·2. Juni 2026
FC Bayern News: Wer kommt statt Gordon? Plan B für 80 Mio. EUR mit Marokkaner Saibari von PSV Eindhoven?

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Der FC Bayern sucht offenbar weiter nach Verstärkung für die Offensive und hat nach den stockenden Bemühungen um Anthony Gordon einen neuen Kandidaten im Blick. Laut Berichten laufen bereits Gespräche mit Ismael Saibari von der PSV Eindhoven. Der 25-Jährige gilt bei den Münchnern nun als Plan B, nachdem Gordon den Weg wohl nicht nach München, sondern zum FC Barcelona einschlagen wird.

Ismael Saibari von PSV Eindhoven jubelt nach seinem Tor gegen Bayern München in der Champions-League-Ligaphase am 28. Januar 2026 im PSV Stadion in Eindhoven. (Alex Bierens de Haan / Getty Images)
Gordon sollte eigentlich der neue Flügelstürmer des deutschen Rekordmeisters werden. Das finanzielle Gesamtpaket für den 25 Jahre alten Engländer von Newcastle soll den Bayern jedoch zu teuer gewesen sein. Bei Saibari soll die Spur nun heißer werden, wie Transferreporter Fabrizio Romano meldet. Auch das „Eindhovens Dagblad“ berichtet über das Interesse aus Deutschland. Demnach sei der Bundesliga-Meister an einer Verpflichtung des vielseitigen Angreifers interessiert, der sich im Laufe seiner Karriere auf allen offensiven Positionen bewährt hat und in der abgelaufenen Saison vor allem im zentralen offensiven Mittelfeld zum Einsatz kam.
Saibari gehörte in Eindhoven auch in dieser Saison wieder zu den Garanten für den Meistertitel der PSV. Im Marktwert legte der in Spanien geborene Marokkaner im Mai erneut deutlich zu. Allein in dieser Spielzeit stieg seine Bewertung um fast 50 Prozent. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre waren es sogar genau 150 Prozent. In zwei aufeinanderfolgenden Saisons kommt Saibari inzwischen jeweils auf eine zweistellige Anzahl an Toren und Assists und war in dieser Runde sogar der beste Scorer seines Teams. Im Eredivisie-Update vom Donnerstag kletterte sein Marktwert auf 40 Millionen Euro.
Damit ist Saibari der wertvollste Spieler der Eredivisie, liegt bei der Taxierung aber weiter deutlich unter Bayerns A-Lösung Gordon. Dessen Marktwert liegt noch einmal 20 Millionen Euro höher, zudem würde ein Transfer weitere 20 Millionen Euro mehr Ablöse verlangen. Insgesamt könnte die Summe bei 80 Millionen Euro liegen, dazu kämen bis zu 10 Millionen Euro an Boni und möglicherweise auch eine Weiterverkaufsbeteiligung. Für die Münchner wäre das offenbar zu viel.
Wie viel die Bayern für Saibari am Ende auf den Tisch legen müssten, ist offen. Die PSV steht wegen des laufenden Vertrags bis 2029 nicht unter Verkaufsdruck. Dennoch hatte es schon im vergangenen Winter Gerüchte um einen Abschied gegeben, und Saibari dürfte mehr Interesse an einem nächsten Karriereschritt haben als sein Klub. Sollte die PSV 60 Millionen Euro verlangen, wäre das ein Rekord. Bisher liegen die höchsten Einnahmen des Vereins bei 50 Millionen Euro für Hirving Lozano in der Saison 2019/20. Für Cody Gakpo nahm der Philips-Klub 2022/23 ebenfalls mehr als 40 Millionen Euro ein, was zu den teuersten Verkäufen des Vereins zählt. Die Bayern zahlten für Flügelstürmer Michael Olise vor rund zwei Jahren 53 Millionen Euro und im vergangenen Sommer für Offensivspieler Luis Díaz sogar 70 Millionen Euro, was zu den teuersten Einkäufen der Münchner gehört.







































