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·4. August 2026
FC Bayern: Wer ist Vincent Manuba? – Stärken, Potenziale und Kurzportrait

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·4. August 2026

Der FC Bayern befindet sich auf Asien-Reise. Mit dabei sind zahlreiche Talente. Miasanrot wirft einen Blick auf ihre Fähigkeiten und Potenziale.
Die Sommervorbereitung ist für viele Talente die Chance, sich beim FC Bayern zu beweisen und den Sprung zu den Profis zu schaffen. Mit Vincent Manuba ist mit 21 Jahren der älteste Campus-Spieler, der den Sprung in den Kader von Vincent Kompany geschafft hat.
Auf der Asien-Reise will sich der Verteidiger beweisen und nach bereits vier Regionalliga-Spielzeiten womöglich den Sprung nach oben packen.
Doch was bedeutet „oben“ bei Manuba? Schafft er es als Spätstarter sogar beim FCB? Oder präsentiert er sich eher für einen Wechsel zu einem anderen Klub? Miasanrot mit dem Kurzportrait.
Manuba ist nicht zum ersten Mal bei den Profis. Für einen Einsatz in einem Pflichtspiel hat es zwar noch nicht gereicht, doch vor zwei Jahren war der Rechtsverteidiger bereits Teil des Teams im Trainingslager am Tegernsee.
Normalerweise wird der Rechtsfuß bei den Amateuren eingesetzt. Schon seit 2016 trägt er das Trikot des FCB und durchlief seitdem jede Jugendmannschaft. Eingesetzt wird er zwar hauptsächlich auf der rechten Defensivbahn, doch auch auf dem linken Flügel spielte er bereits defensiv und offensiv.
Sein aktueller Vertrag in München läuft noch bis Sommer 2027, letztmals verlängert wurde sein Arbeitspapier Anfang Juli 2026. Insofern war seine Zukunft bereits offen und die nicht langfristige Verlängerung zeigt bereits, wohin die Reise gehen könnte.
Manuba war in den vergangenen Monaten und Jahren sehr verletzungsgeplagt – wie viele Spieler am Campus. Allein in der vergangenen Saison verpasste er mit Trainingsrückstand nach einem Kreuzbandriss, einer Sprunggelenksverletzung und einer Oberschenkelverletzung laut transfermarkt.de 43 Spiele mit verschiedenen Teams.
Seine Ausfallzeit dürfte auch die Zukunftsentscheidung erschwert haben, da es kaum ernsthafte Optionen gegeben haben dürfte. Manuba ist ein grundsolider Rechtsverteidiger, der seinen Weg in den Profibereich durchaus noch schaffen könnte, wenn er fit bleibt. In der Jugend spielte er hin und wieder auch für den DFB und führte manche Bayern-Mannschaft als Kapitän aufs Feld.
Er ist ein Spieler, der Verantwortung übernimmt, Präsenz zeigt und keine Angst vor Fehlern hat. Die große Frage wird bei ihm sein, sollte seine Karriere erfolgreich verlaufen, ob er eher in den unteren Profibereich (3. Liga) springt oder es noch höher schaffen kann.
Die Asien-Reise ist also eher eine Chance für ihn, als für den FC Bayern. Für einen dauerhaften Sprung zu den Profis wird es aller Voraussicht nach nicht reichen. Dafür ist er in seiner Spielweise etwas zu limitiert. Sowohl offensiv als auch defensive fehlen Punch und schlicht Geschwindigkeit.
Nicht nur auf die reine Athletik bezogen, sondern generell vor dem Hintergrund der Unterschiede zwischen Top-Niveau und beispielsweise Regionalliga oder 3. Liga. Der Unterschied zwischen Top-Stars und den unteren Profis ist nicht allein die Qualität einzelner Aktionen, sondern die Fähigkeit, diese immer und immer wieder abzurufen und das teils auch unter höchstem Druck.
Spieler auf Bayern-Niveau müssen im Bruchteil einer Sekunde Entscheidungen treffen. Das können nur wenige Spieler so zuverlässig wie jene des FCB. Manuba kann diese Reise nun aber nutzen, um sich womöglich für andere Klubs ins Schaufenster zu stellen oder zumindest Selbstvertrauen zu sammeln, um dann in der Regionalliga eine hoffentlich verletzungsfreie Saison zu spielen, die ihm dann für 2027 Türen öffnet.







































