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·20. April 2026
FC Meister-Bayern: Der Kakadu Vogel wird zum Kult-Maskottchen – Das steckt dahinter!

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Die 35. Meisterschaft ist für den FC Bayern erst der Auftakt zu Größerem. Nach dem 4:2 (3:1) gegen den VfB Stuttgart feierten die Münchner ihren Titelgewinn betont verhalten – der Blick richtete sich sofort auf Berlin, Budapest und den nächsten großen Schritt Richtung Triple. Was macht der Kakadu Vogel in diesem Zusammenhang hier? Wir erklären es dir – lies ganz bis zum Schluß!

Vincent Kompany, Cheftrainer des FC Bayern München, bejubelt den Sieg nach dem Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart in der Allianz Arena in München am 19. April 2026. (Leonhard Simon / Getty Images Europe via Getty Images)
Keine ausgelassene Party, keine Weißbierduschen: In der Players‘ Lounge der Arena saßen die Bayern-Stars mit ihren Familien und dem Meister-Kakadu bei einem gemütlichen Essen zusammen. Der souveräne Durchmarsch zur 35. Bundesliga-Meisterschaft sollte für den Rekordmeister eben nicht der Endpunkt, sondern der Startschuss für emotionale Festwochen sein. Schon am Montag begann die Vorbereitung auf das nächste Ziel.
„Es ist noch nicht vorbei, es geht weiter. Ich möchte gerne noch weiter genießen. Ab jetzt geht es nur darum, was wir noch erreichen können. Bei uns ist immer Vollgas. Jetzt braucht es natürlich diesen totalen Fokus“, sagte Vincent Kompany im weißen Meistershirt, auf dem der inzwischen berühmte Kakadu mit der Meisterschale abgebildet ist. Sein kurzer Gefühlsausbruch vor den jubelnden Fans in der Allianz Arena war da längst abgehakt.
„Wir haben den wichtigsten Titel gewonnen. Aber es ist ‚more to come‘. Wir wollen unbedingt mal wieder nach Berlin“, betonte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch um 20.45 Uhr gegen Bayer Leverkusen, das live bei ZDF und Sky zu sehen ist. Harry Kane ergänzte: „Wir wissen, wie wichtig das auch für die Fans ist.“
Erstmals seit 2020 soll es wieder nach Berlin gehen – und danach nach Budapest, wo am 30. Mai das Endspiel der Champions League wartet. Auf dem Weg dorthin steht allerdings noch das Gigantenduell mit Titelverteidiger Paris Saint-Germain am 28. April und 6. Mai an. Die Zuversicht bleibt dennoch groß, auch bei Sportvorstand Max Eberl: „Wir wollen noch mehr Pokale.“
Der Klub schrieb auf seiner Homepage sogar, man wolle „mit dem Kakadu bis zu den Sternen fliegen“. Das Kult-Maskottchen soll dabei erneut Glück bringen.
Die Bosse führten den Erfolg vor allem auf Vincent Kompany zurück. „Vincent Kompany ist wirklich ein Glücksfall für uns, das muss man echt sagen: Das ist wie ein Sechser im Lotto“, sagte Präsident Herbert Hainer nach dem Weißbier auf der Tribüne mit Uli Hoeneß, Dreesen und weiteren Verantwortlichen. Der 40 Jahre alte Belgier strahle „eine Ruhe aus und wirkt unheimlich positiv nach außen“, so Hainer weiter: „Das tut uns allen gut, das tut der Mannschaft gut, das tut auch uns als Verein gut. Und insofern ist ihm ein großer Teil dieses Erfolges, den wir haben, zuzuschreiben.“

Die Spieler des FC Bayern München feiern gemeinsam ihren Sieg nach dem Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart in der Allianz Arena in München am 19. April 2026. (Leonhard Simon / Getty Images Europe via Getty Images)
Dreesen sprach von einer „außergewöhnlichen“ Arbeit des Coaches: „Das macht echt Spaß.“ Julian Nagelsmann würdigte den Kollegen ebenfalls und betonte, Kompany sei es „in beeindruckender Weise gelungen“, „eine Mannschaft zu formen, die den Titel nicht nur souverän, sondern mit einer herausragenden Teamleistung auch noch spektakulär gewonnen hat“.
Auch Kane lobte den Belgier als „super Typ“. Zugleich war ihm klar, dass Kompany „spätestens heute Abend schon an Mittwoch denken wird und sich Leverkusen-Clips anschaut, um zu sehen, wie wir dann gewinnen können.“ Kompany selbst bestätigte das: „Wir werden eine gute Vorbereitung brauchen. Und dann glaube ich, dass wir mit ganzem Glauben nach Leverkusen gehen.“
Der Kakadu bleibt zunächst in München. Bereits nach dem Titelgewinn im vergangenen Jahr hatten die Spieler im Feinkostrestaurant Käfer gefeiert und dabei die Porzellanfigur mitgenommen; seitdem ist der Vogel ein Kult-Maskottchen. In Berlin und Budapest soll er nun erneut als Glücksbringer dabei sein – dann wohl auch wieder bei Weißbierduschen.









































