Tribune Nantaise
·25. September 2026
FC Nantes: Amian, Guilbert, Perrin, Sow, Tati … Wer verteidigt zentral?

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·25. September 2026

Auch wenn er in der Offensive seit seinem Amtsantritt bislang viel ausprobiert hat – auch wegen eines Kaders, der sich noch im Umbau befindet –, scheint Grégory Poirier recht klare Vorstellungen zu haben, was die Identität seines defensiven Grundgerüsts betrifft. Während Frédéric Guilbert gegen Boulogne-sur-Mer wieder aufgebaut wurde, und das eher mit Erfolg, wirkt das Duo Sow-Perrin unabhängig vom Spielsystem praktisch unantastbar.
Die beiden wurden bereits in einer Viererkette gemeinsam aufgestellt, etwa gegen Guingamp (3:3) oder Nancy (1:0), aber auch seit der Umstellung auf eine Dreierkette gegen Sochaux (1:0) und Boulogne (1:2). So haben Kelvin Amian und Frédéric Guilbert, die zu Beginn der Saison als Außenverteidiger eingesetzt wurden, in den letzten beiden Ligaspielen abwechselnd die verbleibende Position besetzt.
Mit bereits 13 Gegentoren in 7 Spielen glänzen die Nantaiser nicht gerade durch defensive Stabilität. Und auch wenn das natürlich die Angelegenheit des gesamten Mannschaftsverbunds ist, haben einige Einzelspieler dennoch Schwächen gezeigt. Während Maxime Dupé oft kritisiert wurde, wirkte Saïdou Sow gegen Rodez völlig neben der Spur und gegen Boulogne-sur-Mer nicht unbedingt sehr beruhigend.
Seit drei Spielen als Kapitän eingesetzt, zeigt Lucas Perrin Licht und Schatten: Insgesamt hinterlässt er einen eher positiven Eindruck, steht aber mitunter sehr nahe am Zusammenbruch. Und auch das Bild bei Frédéric Guilbert, der offensichtlich noch vom Abstieg gezeichnet ist, sowie bei Kelvin Amian, insgesamt klar der am wenigsten überzeugende von allen, ist kaum erfreulicher.
Dabei hat seit Saisonbeginn nur Tylel Tati für einen groben Fehler direkt bezahlen müssen. Nach seinem Patzer bei der Niederlage in Laval Mitte August stand der junge (18) Innenverteidiger, der aktuell mit der französischen U19-Nationalmannschaft unterwegs ist, seit diesem persönlichen und kollektiven Rückschlag kein einziges Mal mehr im Profikader.
Dabei scheint sein Profil perfekt zu den Bedürfnissen seines neuen Trainers zu passen. Als Linksfuß, schnell, zweikampfstark und im Spielaufbau keineswegs unbeholfen, hat Tylel Tati alles, um der linke Halbverteidiger zu sein, der einen sehr offensiven Schienenspieler wie Amin Cherni absichern und gewisse Schwächen seiner Mitspieler im Zentrum ausgleichen kann.
Eine Rückkehr des in Champigny-sur-Marne geborenen Spielers in den Vordergrund würde Saïdou Sow sicherlich auf die Bank verdrängen, auch wenn der ehemalige Straßburger durchaus in der zentralsten Position spielen kann. Doch dank seiner Erfahrung und seiner Rolle innerhalb der Gruppe scheint Lucas Perrin ziemlich unumstößlich.
Bleibt also noch die Frage nach der Besetzung des rechten Halbverteidigers, mit zwei Spielern für nur einen Platz: Kelvin Amian und Frédéric Guilbert. Auch wenn sich beide wohl eher als Außenverteidiger in einer Viererkette wohlfühlen, haben sie auch in einer zentraleren Rolle ihre Orientierungspunkte – mit jeweils 91 und 48 Spielen auf dieser Position.
Auf dieser Position wird es also vielleicht eher um die aktuelle Form als um das Profil gehen. Und in diesem kleinen Duell wird Frédéric Guilbert gegen Reims wohl die Gelegenheit haben zu zeigen, dass seine Leistung in Boulogne-sur-Mer nicht nur ein kurzes Strohfeuer war. Nun liegt es an Grégory Poirier, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um endlich ein ausreichend solides Fundament zu legen und die Arbeiten an den verschiedenen Stockwerken des Hauses Nantes fortsetzen zu können.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































