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·15. September 2026

FC Nantes: Sollte Grégory Poirier am 3-5-2 festhalten?

Artikelbild:FC Nantes: Sollte Grégory Poirier am 3-5-2 festhalten?

Vor der Auswärtsfahrt nach Boulogne am Samstag im Rahmen des 7. Spieltags der Ligue 2 stellt sich eine Frage: Soll Grégory Poirier daran festhalten und das Experiment wiederholen? Eine Analyse.

Auch wenn Nantes seit der Amtseinführung von Grégory Poirier auf der Trainerbank gute Ansätze gezeigt hatte, sei es in der zweiten Halbzeit in Guingamp oder phasenweise gegen Nancy, hat der jüngste Auftritt gegen Sochaux die Hoffnungen auf eine Leistungssteigerung der Canaris gedämpft.


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Von dort bis zu einem ursächlichen Zusammenhang zwischen der dürftigen Mannschaftsleistung und den taktischen Anpassungen des Nachfolgers von Michel Der Zakarian ist es nur ein kleiner Schritt, den viele Beobachter nur allzu bereitwillig gegangen sind. Sie meinen, dass die Abkehr vom 4-1-4-1 und der Wechsel zum 3-5-2 ganz einfach zu früh kamen.

Ein Kader wie gemacht für dieses System

Auf dem Papier ergab die taktische Ausrichtung von Grégory Poirier dennoch Sinn. Mit diesem Spielsystem hatte er Red Star in der vergangenen Saison in die Top 5 der Ligue 2 geführt. Vor allem im Kontext von Nantes sollte diese Anpassung Amin Cherni und Fodé Doucouré, zwei der letzten Sommerneuzugänge, in der Rolle als Schienenspieler unter den bestmöglichen Bedingungen einsetzen.

Und das, ohne die Stabilität der Mannschaftsachse wirklich zu beeinträchtigen. Mit einem Trio aus Sow–Perrin–Amian auf den drei Positionen in der Innenverteidigung schien Grégory Poirier sogar die richtige Balance zwischen Schnelligkeit, Antizipation und Absicherung gefunden zu haben.

Im Mittelfeld fand das Duo Hachem-Pierret schnell zu den Automatismen zurück, die es bereits in der vergangenen Saison bei Red Star hatte. Nur Johann Lepenant, der seit Saisonbeginn schwankende Leistungen zeigt, wirkte etwas verloren. Auf dem Papier erschien auch das Tandem Cafaro-Robinet interessant, wenn man die angedeutete Verbindung zwischen den beiden gegen Nancy betrachtet, zumal Killian Corredor weiterhin nicht zur Verfügung steht.

Eine Mannschaft, die noch nicht bereit ist

Wir haben den Kader mit Blick auf ein mögliches 3-5-2 zusammengestellt. Irgendwann muss ich die Mannschaft auch in diesem System spielen lassen“, erklärte Grégory Poirier nach der Niederlage in Sochaux auf der Pressekonferenz. „Ich habe sie nach dem Sieg gegen Nancy in einer positiven Dynamik im 3-5-2 spielen lassen. Danach gibt es auch eine Konstellation je nachdem, welche Spieler da sind oder nicht, und die Notwendigkeit, einigen Spielzeit zu geben.“

Der Trainer des FC Nantes analysierte die Leistung seiner Mannschaft nüchtern und räumte vor allem in taktischer Hinsicht eine schwierige erste Halbzeit ein: „Uns fehlen einfach noch die Automatismen zwischen einigen Spielern, was diese schwächeren Phasen erklärt. Wir haben manche Situationen schlecht gemanagt. Mit der Zeit werden wir deutlich besser sein.“ Das Problem ist, dass den Canaris die Zeit davonläuft, denn nach sechs Spieltagen stehen erst magere vier Punkte zu Buche.

Sollte der FC Nantes gegen Boulogne-sur-Mer, im letzten Spiel vor einer dreiwöchigen Länderspielpause, nicht wieder auf eine Viererkette umstellen und damit auf die wenigen vorhandenen Abläufe setzen? Danach wäre Zeit, während der Pause am 3-5-2 zu arbeiten und den Fitnesszustand einiger Spieler zu verbessern – in der Hoffnung, dass Grégory Poirier seiner Mannschaft endlich das Gesicht geben kann, das er sich wünscht. Sicher ist: Er hat noch viel Arbeit vor sich.

Romain PECHON

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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