FCK erkämpft drei Punkte: „Arbeitssieg eingefahren" | OneFootball

FCK erkämpft drei Punkte: „Arbeitssieg eingefahren" | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Treffpunkt Betze

Treffpunkt Betze

·14. Februar 2026

FCK erkämpft drei Punkte: „Arbeitssieg eingefahren"

Artikelbild:FCK erkämpft drei Punkte: „Arbeitssieg eingefahren"

Der 1. FC Kaiserslautern besiegte bei kaltem Fritz-Walter-Wetter den Tabellenletzten Greuther Fürth. Semih Sahin brachte die Roten Teufel mit einer Bogenlampe, die alle Fürther überwand, mit 1:0 in Führung und erzielte damit gleichzeitig den Endstand. Auf beiden Seiten vergaben die Stürmer zahlreiche Torchancen. Zudem trafen Branimir Hrgota und Mika Haas nur Aluminium. Ji-Soo Kim, Marlon Ritter, Semih Sahin, Kenny Prince Redondo und Torsten Lieberknecht mit den Stimmen zum Spiel.

Whatsapp-Channel


OneFootball Videos


**Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle Neuigkeiten per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal

Ji-Soo Kim: "War heute ein schwerer Sieg"

"Ich bin sehr froh, wieder auf dem Platz stehen zu können. Das war heute ein schwerer Sieg. Wir hätten heute mehr Tore schießen können, was uns leider nicht gelang. Wir haben in diesem schweren Spiel aber gut verteidigt und kein Gegentor kassiert. Ich fühle mich wieder fit und bin bereit für die nächsten Spiele. Nach dem Spiel gegen Düsseldorf habe ich mir eine leichte Verletzung zugezogen, die dann im Training schlimmer geworden ist. Ich flog zur Reha nach Brentford, doch am letzten Tag verletzte ich mich erneut und fiel für mehrere Wochen aus. Eigentlich sollte ich nach und nach wieder mehr Spielzeit bekommen, doch heute stand ich schon für circa 75 Minuten auf dem Feld. Hoffentlich kann ich nächste Woche wieder über die komplette Spielzeit spielen."

Kenny Prince Redondo: "Nicht der schönste Fußball"

"Wenn das Spiel unentschieden endet oder Greuther Fürth sogar gewinnt, hätte sich niemand beschweren dürfen. Das Spiel war bei beiden Mannschaften sehr wild und es gab viele Torchancen. Hätten wir in der ersten Halbzeit noch ein oder zwei Tore mehr geschossen, wäre das Spiel etwas ruhiger verlaufen. Letztendlich nehme ich auch gerne das 1:0 mit nach Hause. Das war heute nicht der schönste Fußball, aber solche Spieltage gibt es nun mal auch. Die Pfiffe nach dem Spiel habe ich persönlich nicht verstanden. Wenn wir aber alle an einem Strang ziehen, werden die Fans früher oder später auch wieder mitziehen. Im Moment läuft es bei mir ganz gut und ich bin froh, wieder auf dem Platz stehen zu können."

Marlon Ritter: "Können viel besser spielen"

"Wir wussten, dass wir heute unter Druck stehen würden. Letztendlich zählt, dass wir zu Null gespielt und unser Heimspiel gewonnen haben. Dass das heute kein einfaches Spiel werden würde, war uns von Anfang an klar. Greuther Fürth hat zwar viele Gegentore bekommen, aber auch selbst viele Tore erzielt. Deshalb ist es nicht einfach, zu Null zu spielen. Wir wissen, dass das nicht unsere beste fußballerische Leistung war, aber darum geht es nicht. Durch den Sieg konnten wir etwas Druck herausnehmen. In der zweiten Liga ist jedes Spiel eklig und ein hartes Stück Arbeit. Wir freuen uns über den Sieg, wissen aber auch, dass wir viel besser spielen können. Ich kann jeden verstehen, der seinen Unmut rauslässt und nicht zufrieden ist. Wenn wir aber nach vorne gehen, um das zweite und dritte Tor zu schießen, dabei aber ein Gegentor kassieren, ist die Stimmung noch schlechter."

Semih Sahin: "Inneren Schweinehund überwunden"

"Nach meinem Treffer hatten wir noch ein bis zwei Situationen, in denen wir das zweite oder dritte Tor hätten erzielen können. Hätten wir diese Chancen genutzt, wäre das wahrscheinlich ein ganz anderes Spiel geworden und die Stimmung wäre natürlich positiver gewesen. So war es ein Arbeitssieg, den wir uns hart erkämpfen mussten. Das war heute mein erstes Kopfballtor. An einem normalen Tag wäre der Ball wahrscheinlich drüber geflogen oder der Torwart hätte ihn gefangen. Wir haben heute unseren inneren Schweinehund überwunden. Es ist nicht selbstverständlich, gegen den Tabellenletzten zu gewinnen, auch wenn die Erwartungshaltung eine andere ist. Vor dem Spiel haben wir uns vorgenommen, mit Überzeugung und frei aufzuspielen. Das hat nicht ganz geklappt, aber wir können stolz auf diesen hart erarbeiteten Sieg sein."

Torsten Lieberknecht: "Muss meine Mannschaft loben"

"Vor dem Spiel haben wir mit Respekt über den Gegner gesprochen. Greuther Fürth ist zurecht in der zweiten Liga, und wir haben gegen einen starken Gegner einen Arbeitssieg eingefahren. Die Jungs haben eine super Mentalität an den Tag gelegt. Ich muss meine Mannschaft loben, die so einem Druck standhält. Norman Bassette mache ich keinen Vorwurf. Er möchte Tore schießen, und wir wissen, dass wir durch seine Eins-gegen-Eins-Situationen immer wieder zu Torchancen kommen. Die Jungs haben sich voll verausgabt und ihr Herz auf dem Platz gelassen, um den 1:0-Vorsprung über die Zeit zu retten. Ich freue mich auch sehr für Semih Sahin, der heute unermüdlich unterwegs war. Ich bin froh, jemanden wie ihn in den eigenen Reihen zu haben."

Quelle: Treffpunkt Betze

Impressum des Publishers ansehen