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·12. April 2026

FCK lässt die Hertha Träume platzen

Artikelbild:FCK lässt die Hertha Träume platzen

Berlin dominierte von Beginn an die Partie in jeglichen Belangen, kam aber nur zu Torschüssen aus der Distanz. Keine zwei Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit brachte Berisha den FCK dann mit einem astreinen Stürmertor in Führung. Danach hatte der FCK noch mehrere gute Gelegenheiten zum 2:0, nutzte aber keine und musste deswegen in den letzten Minuten noch einmal ordentlich zittern. Doch am Defensivverbund aus Rasmussen, Gyamfi, Krahl und dem Pfosten war kein Vorbeikommen. Somit entführt der FCK drei Punkte aus Berlin. Noch viel wichtiger ist, dass er der ganzen Aufholjagd-Euphorie der Hertha-Fans einen ordentlichen Dämpfer verpasst.

Systemumstellung aus dem Nichts

Nicht wenige Fans dürften bei dem Blick auf die Mannschaftsaufstellung nicht schlecht gestaunt haben, denn statt der üblichen Fünferkette stellte Torsten Lieberknecht in einem 4-2-3-1 auf. Damit spiegelte er das System von Hertha BSC und der 1. FCK schaffte es dadurch immer wieder, in den wichtigen Räumen gut Zugriff zu bekommen. Auch aus den Fehlern der beiden vorherigen Begegnungen hatte das Trainerteam seine Schlüsse gezogen. Durch die Umstellung auf die Viererkette nahmen die Roten Teufel die Stärke der Berliner über die schnellen Außenbahnspieler weg. In der zweiten Hälfte schaffte es der FCK immer wieder, sich schnell in Kontersituationen zu spielen. Vor allem Bassette strahlte nach seiner Einwechslung viel Gefahr aus und sorgte mit seiner Dynamik auf der Außenbahn immer wieder für gute Umschaltmöglichkeiten. Es bleibt spannend, ob dieser taktische Kniff von Lieberknecht eine einmalige Sache war oder ob er die restlichen Spieltage nutzt, um dieses System für die kommende Saison weiter zu verfeinern.


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Checkpoint Krahlie

Am 9. November 1989 fiel in Berlin die Mauer. Gestern schien es, als wäre zumindest ein Teil davon spontan im Olympiastadion aufgebaut worden, denn an Julian „The Wall“ Krahl kam man nicht vorbei. In der ersten Hälfte parierte er mehrfach starke Distanzschüsse, während er im zweiten Durchgang mit jeder Minute stärker wurde. Erst parierte er einen abgefälschten Distanzschuss von Seguin stark. In der letzten regulären Spielminute tauchte der FCK-Schreck Schuler frei vor Krahl auf, doch auch er fand in dem Lautrer Schlussmann seinen Meister. Für diese außergewöhnliche Leistung wurde Krahl anschließend von den mitgereisten FCK-Fans vollkommen zurecht mit Sprechchören gefeiert.

Türsteher Maxwell und Jacob

Die härteste Tür der Welt ist bekanntlich das Berghain. Falls die Türsteher noch Nachschub brauchen, dürften sich am Samstag Gyamfi und Rasmussen beworben haben. Über mehr als 90 Minuten verteidigten die beiden nahezu alles weg. Während sich Maxwell durch überragendes Verteidigen nach vorne auszeichnete, löste Rasmussen alle Situationen mit Auge und klugem Stellungsspiel. Beide ergänzten sich wirklich hervorragend und wirkten auch in der Viererkette direkt sehr gut eingespielt.

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