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·6. März 2026
FCN will Heimvorteil nutzen: "Musst dir alles immer neu erarbeiten"

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Seit Wochen hält sich der 1. FC Nürnberg im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Damit das auch so bleibt, müsste die Mannschaft von Cheftrainer Miroslav Klose weitere Punkte sammeln. Denn der Vorsprung zum Abstiegs-Relegationsplatz ist noch nicht so komfortabel, wie es den Anschein hat. Ein Duell mit Fortuna Düsseldorf (Samstag, 13 Uhr) kann helfen.
"Jedes Spiel, und vor allem jetzt in dieser Zeit jedes Heimspiel, ist für uns enorm wichtig", erklärte FCN-Coach Miroslav Klose auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit Fortuna Düsseldorf. In der Hinrunde war der 3:2-Sieg gegen die Rheinländer ein wertvolles Puzzlestück für die Nürnberger, um die Trendwende zu schaffen. Und auch jetzt wird die Partie von größerer Bedeutung sein, denn der FCN will sich mit einem Erfolgserlebnis von der Gefahrenzone absetzen. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung vor Platz 16 gerade einmal.
"Vom Spielermaterial hat sich nicht viel geändert", blickte Klose auf den Gegner, der im Vergleich zur ersten Begegnung zwar Trainer und Herangehensweise getauscht hatten, aber immer noch mit den gleichen Akteuren unterwegs ist. Aber der Hauptaugenmerk des FCN-Coaches wird ohnehin wieder auf den eigenen Jungs liegen. "Wir müssen unsere Serie ausbauen. Das gilt vor allem zu Hause, weil uns das auswärts weniger gelingt. Dementsprechend ist es ein wichtiges Spiel für uns", fasste der Cheftrainer zusammen. Was Klose meinte? Ganze 22 von 30 Punkten sammelte der FCN im eigenen Stadion ein.
Auf fremden Plätzen läuft es zwar nicht so, doch im eigenen Stadion kann Nürnberg motiviert zu Werke gehen. Obwohl das für Klose natürlich selbstverständlich war. "Wir haben schon länger gesagt, dass wir unser Zuhause zu einer Festung machen wollen. Das ist uns, wenn man die letzten Wochen sieht, auch ganz gut gelungen. Aber du musst dir im Fußball alles immer neu erarbeiten", so Klose. Wer im Max-Morlock-Stadion zu Gast sein wird, sei für den Fußballlehrer auch unwichtig. "So selbstbewusst muss man sein", legte sich der 47-Jährige fest.
Den Einsatz von jungen Wilden kann sich der Cheftrainer daher auch nicht immer erlauben, denn zehn Spieltage vor Schluss wünschte sich Klose auch die gewisse Souveränität durch Erfahrung. "Wir haben den Mut im ganzen Trainerteam, dass wir junge Talente einsetzen, weil der Club davon lebt. Aber wir wissen auch, dass es um Punkte geht. Das geht nicht immer so einfach zusammen", erläuterte Klose. "Die Spieler, die bei uns eingesetzt werden, haben unser vollstes Vertrauen und die JUngs machen es richtig gut." Adam Markhiyev und Rafael Lubach könnten somit nach abgesessenen Sperren schnell wieder in die Startelf zurückkehren.
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