REAL TOTAL
·22. September 2026
Fehler bei Lee-Einsteigen gegen Valverde? Verband klärt auf

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·22. September 2026

Bei Verband RFEF ist mal wieder „Tiempo de Revisión“ angesagt. Also Zeit, sich die eine oder andere Situation nochmal anzusehen. Und in der wöchentlichen Klarstellung zu manchen Geschehnissen in LaLiga fallen allein zum Derbi Madrileño drei Situationen an, zu denen der Verband nun Stellung bezieht.
Dabei sind zwei Situationen schnell zusammengefasst: Sowohl bei Dean Huijsens Elfmeter und roter Karte als auch bei Cuti Romeros mit Gelb geahndetem Einsteigen gegen Jude Bellingham ist aus VAR-Sicht alles richtig verlaufen. Aber: Beim Einsteigen von Kang-in Lee gegen Federico Valverde blieb sowohl der Pfiff von Schiedsrichter Miguel Ángel Ortiz Arias aus, als auch ein Eingreifen des Videoschiedsrichters. Und das war ein Fehler (im Video ab 3:21). So schreibt der Verband respektive das Schiedsrichterkomitee CTA von einem „klaren Fehler“ des Schiedsrichters, der zudem gute Sicht auf die Grätsche mit „hohem Verletzungsrisiko“ hatte, und dass der VAR „hätte intervenieren“ müssen. Also zwei Fehler auf einmal – hier hätte es Rot geben müssen für den 25-jährigen Südkoreaner, egal ob direkt vom Schiedsrichter oder über den VAR.
Besonders bitter: Bei der Szene in der 45. Spielminute stand es noch 0:0. Ob es danach im Falle einer Atlético-Unterzahl überhaupt zum Elfmeter und somit zum Rückstand, und schlussendlich zur Niederlage geführt hätte? Real Madrid hat sich nach dem Abpfiff also mal wieder nicht ganz ungerechtfertigt über die Aktion beschwert, zumal es im bisherigen Saisonverlauf schon andere äußerst strittige Situationen gab. So wurde Vinícius Júnior gegen Espanyol am Boden liegend in den Rücken getreten, während beim Betis-Elfmeter immer noch nicht ganz klar ist, ob der eingelaufene und den Ball klärende Marc Bartra nicht doch schon die Linie des Strafraums berührt hatte. Den Missmut von José Mourinho kann man hier und da also verstehen, zumal die Kontrahenten schon eher Glück hatten. So profitierte Atlético nicht nur im Derby, sondern auch gegen Real Sociedad von einem eher glücklichen Elfmeter. Und auch Barcelona konnte sich gegen Levante über ein vermeintliches Elfmeter-Geschenk freuen, während ein Einsteigen Rodris als letzter Mann gegen Valencia im Strafraum gänzlich ungeahndet blieb.
Klar ist: Schiedsrichter-Fehler passieren, aber dann auch noch vom VAR? Zumal die Blancos seit VAR-Einführung der Klub sind mit den meisten Entscheidungen gegen sich, und auch aus Platzverweis-Sicht in diesem Jahrtausend hat Real Madrid wie Atlético quasi eine ausgeglichene Bilanz (Real: 128 eigene rote Karten und 128 gegnerische rote Karten, Atlético: 133 eigene und 134 gegnerische rote Karten), während der FC Barcelona seit 2001 ein positives Verhältnis von +69 hat (103 eigene, 172 gegnerische). Unterschiedliche Spielweisen? Auf UEFA-Wettbewerbe bezogen, sind die Zahlen bei Real und Barça nahezu identisch, ohne größere Unterschiede und sonstige Auffälligkeiten.















