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·23. August 2026
Fehlstart abgewendet: City schlägt Bournemouth dank Lucky Punch

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·23. August 2026

Am Sonntagnachmittag startete auch Vize-Meister Manchester City in die neue Premier-League-Saison. Zum Auftakt wartete beim Ligadebüt von Neu-Trainer Enzo Maresca der AFC Bournemouth auf die Skyblues.
City hatte in der Sommerpause einen großen Kaderumbruch erlebt, viele Veränderungen im Aufgebot sollten also nicht überraschen. Maresca schaffte es dennoch noch vor Anpfiff für Augenbrauenzucken so sorgen: Sechs (!) gelernte Verteidiger stellte der Italiener auf, unter anderem wurde Marc Guehi auf die Sechserposition und Nico O’Reilly ins offensive Mittelfeld beordert. Außerdem lief Erling Haaland mit neuer Kurzhaarfrisur auf, City zeigte ein runderneuertes Gesicht.
Fußballerisch wollten sie allerdings auch 2026/27 so dominant auftreten wie so häufig in der Vergangenheit und stellten das früh unter Beweis. Haaland zog einen langen Sprint über das halbe Feld an, Phil Foden leitete traumhaft per Hacke auf Rico Lewis weiter, der allerdings an Djordje Petrovic im Tor der Cherries scheiterte (4.).
Auch danach setzte City gute Akzente. Eine Flanke von O’Reilly bekam der freistehende Haaland nicht unter Kontrolle (13.). Wenig später war dann auch Bournemouth das erste Mal offensiv gefährlich, aus spitzem Winkel prüfte Rayan Gianluigi Donnarumma im Tor der Skyblues (14.)
Danach beruhigte sich das Spiel, bis die Gäste City kalt erwischten. Einen langen Ball in die Spitze konnte Rayan festmachen. Der Brasilianer legte rechts raus auf seinen Landsmann Evanilson, dessen flache Hereingabe am zweiten Pfosten von Marcus Tavernier eiskalt verwertet wurde. Cherries-Trainer Marco Rose jubelte, City schaute in die Röhre (26.).
In Folge des Rückstands intensivierte City die Angriffsbemühungen, bis auf einen Kopfball von Haaland (39.) sprangen aber nicht viele Chancen dabei heraus. Stattdessen offenbarten Marescas Mannen immer wieder Lücken im Defensivverbund, was sich beinahe rächte. Bei Taverniers Schlenzer aus der Distanz fehlte nicht viel (40.), den Flachschuss von Justin Kluivert konnte Donnarumma entschärfen (41.). Unverdient war die Cherries-Führung zur Halbzeit nicht, Maresca musste sich etwas einfallen lassen.
Der erste Hochkaräter gehörte zu Beginn des zweiten Durchgangs dann auch tatsächlich City. Nach einer Ecke hatte Guehi gefühlt den ganzen Sechzehner für sich alleine, aus kurzer Distanz köpfte der Aushilfs-Sechser allerdings daneben (52.).
City verzeichnete in der Folge viel Ballbesitz, richtig zwingend wurde es aber weiterhin selten. Das Offensivspiel wirkte oft zu statisch, allerdings wurde Bournemouth zunehmend müder. Die Cherries konzentrierten sich nur noch aufs Verteidigen, ließen aber auch dort in der Konzentration nach. City kam jetzt regelmäßig zu guten Gelegenheiten. Zunächst in Person von Semenyo und Foden, dann kam Haaland gleich zweimal zu guten Chancen. Das Alles ereignete sich innerhalb von sieben Minuten, der Druck nahm zu (75.).
Wenig später belohnte sich City dann endlich. Erneut hatte Guehi bei einer Ecke keinen Gegenspieler, diesmal machte er es besser und köpfte zum 1:1 ein. Der Ausgleich war aufgrund der Chancendichte mittlerweile verdient (85.).

Foto: IMAGO
Und City wollte mehr. Der eingewechselte Rayan Cherki steckte auf Gvardiol im Sechzehner durch, der Kroate schob zum Lucky Punch und damit zum Siegtreffer ein (90+1.). Der Jubel im Etihad Stadium war grenzenlos, der Fehlstart für Marescas Team nach der Pleite im Community Shield gegen Arsenal war abgewendet.












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