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·19. Februar 2026
Fenerbahce kassiert Klatsche in Kadiköy – 0:3 gegen Nottingham, Skriniar verletzt, Europa-League-Aus droht

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·19. Februar 2026

Fenerbahce hat das Playoff-Hinspiel in der UEFA Europa League gegen Nottingham Forest mit 0:3 verloren und steht damit nächste Woche vor einer extrem schweren Aufgabe im Rückspiel in England. Bereits vor der Pause kassierte der Klub zwei Gegentreffer, direkt nach Wiederanpfiff folgte das dritte Tor, wodurch die Partie früh eine klare Richtung bekam. Zusätzlich wurde der Abend aus Sicht der Gelb-Marineblauen noch bitterer, weil Abwehrchef Milan Skriniar verletzt ausgewechselt werden musste und nicht weitermachen konnte.
Die erste Phase war von Standards und einzelnen gefährlichen Momenten geprägt. In der 19. Minute wurde es nach einer Ecke von Marco Asensio erstmals brenzlig, doch der folgende Kopfball von Mert Müldür ging über das Gehäuse der Gäste. Kurz darauf nutzte Murillo in der 21. Minute eine Szene im Zentrum, rückte schnell nach vorn und brachte den Ball mit einem Abschluss aus der Distanz im Netz unter, was zum 1:0 für Nottingham führte.
Fenerbahce versuchte anschließend, schneller über die Flügel in den Strafraum zu kommen, musste aber zugleich immer wieder Räume für Konter absichern. In der 23. Minute drang Igor Jesus über links in den Strafraum ein, doch Jayden Oosterwolde klärte in der Defensive im letzten Moment, bevor die Situation noch gefährlicher werden konnte.
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Nottingham Forest blieb bei zweiten Bällen und Flankenläufen gefährlich. In der 28. Minute prüfte Morgan Gibbs-White den Torhüter Ederson mit einem Kopfball aus dem Strafraum, nachdem Omari Hutchinson zuvor vorbereitet hatte. Den entscheidenden Stich setzte der englische Vertreter kurz vor der Pause, als Elliot Anderson in der 43. Minute einen Eckball von der linken Seite brachte, verlängerte Morgan Gibbs-White per Kopf auf den langen Pfosten vor Igor Jesus, ebengfalls per Kopfball zum 2:0 einnetzte.
Für Fenerbahce war das zweite Gegentor psychologisch besonders schwer, weil es in eine Phase fiel, in der sich das Spiel stabilisierte. Statt mit einem knappen Rückstand in die Kabine zu gehen, musste die Mannschaft die zweite Hälfte mit einem deutlich größeren Risiko beginnen.
Nach der Pause blieb Nottingham Forest konsequent. In der 46. Minute tauchte Sidiki Cherif nach einem Ball hinter die Abwehr auf und kam von rechts zum Abschluss, doch Torhüter Stefan Ortega war zur Stelle. Nur wenig später folgte die Szene, die den Abstand auf drei Tore schob: In der 50. Minute setzte Igor Jesus sich im Duell mit Ederson durch und legte auf Morgan Gibbs-White ab, der vom Strafraumpunkt traf und auf 3:0 stellte.
Mit diesem Treffer war die Begegnung praktisch in eine Verwaltungssituation übergegangen. Fenerbahce musste mehr investieren, während Nottingham die Räume für Umschaltmomente bekam und den Spielrhythmus kontrollierte.
Auch danach gab es Szenen, in denen Nottingham Forest den Vorsprung hätte ausbauen können. In der 69. Minute blieb ein Abschluss von Nelson Semedo nach einer Aktion von Asensio am starken Torhüter Ortega hängen. In der 84. Minute kam Nicolas Dominguez nach einem Fehler von Ismail Yüksek im Strafraum zum Abschluss, doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor.
In der Nachspielzeit hatte Neco Williams nach einem Pass von James McAtee noch eine Möglichkeit, als er von links diagonal ansetzte und Richtung nahe Ecke zielte, jedoch blieb auch diese Szene ohne weiteren Treffer. Am Ende stand für Fenerbahce ein Resultat, das den Druck vor dem Rückspiel massiv erhöht.
Nach dem 0:3 in Kadiköy ist klar, dass Fenerbahce im Rückspiel in England ein Ergebnis benötigt, das im Europapokal nur selten gelingt. Die zusätzliche Sorge gilt der Defensive, weil Milan Skriniar verletzt raus musste und seine Einsatzfähigkeit für das Rückspiel offen ist. Für die Mannschaft bedeutet das: maximale Effizienz in der Offensive, gleichzeitig Stabilität im eigenen Strafraum – andernfalls droht das Aus in der UEFA Europa League.
Fenerbahce: Ederson – Semedo, Skriniar (24. Söyüncü), Oosterwolde, Müldür (46. Mercan) – Guendouzi, Kante (76. Fred), Asensio, Talisca (62. Yüksek), Aktürkoglu (46. Nene) – Cherif









































