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·1. März 2026

Fenerbahce stolpert in Antalya: 2:2 nach 0:2-Rückstand – Dämpfer im Titelkampf

Artikelbild:Fenerbahce stolpert in Antalya: 2:2 nach 0:2-Rückstand – Dämpfer im Titelkampf

0:2-Rückstand, dann die Antwort – doch der Dreier bleibt aus

Fenerbahce hat am 24. Spieltag der Trendyol Süper Lig im Meisterschaftsrennen einen spürbaren Dämpfer hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel gegen Hesap.com Antalyaspor kam der Klub aus Kadiköy nicht über ein 2:2 hinaus – und musste dabei sogar einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Am Ende stand ein Punkt, der angesichts des Spielverlaufs zwar gerettet wirkt, im Titelkampf aber als verpasste Chance schwer wiegt.

Akturkoglu gefährlich, Antalyaspor schlägt kurz vor der Pause zu

In der Anfangsphase suchte Kerem Aktürkoglu früh den Abschluss. In der neunten Minute erkannte er, dass Torhüter Julian Cuesta weit vor dem Tor stand, sein Versuch landete jedoch im Seitennetz. Auch in der 33. Minute zog Aktürkoglu nach einem Antritt aus dem Mittelfeld bis an den Strafraumbogen ab, doch erneut blieb Cuesta Sieger.


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Antalyaspor setzte seinerseits Akzente. In der 38. Minute musste Torhüter Ederson nach einem harten Distanzschuss von Bünyamin Balci klären. Der Führungstreffer fiel dann in der 43. Minute: Samuel Ballet drang über rechts in den Strafraum ein, ging bis zur Grundlinie und brachte den Ball flach in den Raum, Soner Dikmen vollendete mit unfreiwillige Hilfe von Levent Mercan zum 1:0. Ein Eigentor, zu einem psychologisch schwierigen Zeitpunkt.

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Van de Streek erhöht – Fenerbahce dreht auf und gleicht aus

Nach dem Seitenwechsel erwischte Antalyaspor erneut den besseren Moment. In der 49. Minute traf Sander Van de Streek per Kopf zum 2:0, trotz einer Berührung von Ederson. Fenerbahce brauchte einen Augenblick, fand dann aber zügig den Weg zurück in die Partie.

In der 63. Minute verkürzten die Gäste: Nach einer Hereingabe von Marco Asensio stieg Cherif am langen Pfosten hoch und köpfte zum 1:2 ein. Nur eine Minute später blieb Fenerbahce weiter dran, als Ballet erneut über rechts durchbrach und flach in den Strafraum spielte – Nikola Storm kam zum Abschluss, doch Ederson parierte mit dem Fuß.

Der Ausgleich folgte in der 69. Minute: Antalyas Veysel Sari traf nach einer Aktion über die rechte Seite, bei der Marco Asensio im Zentrum beteiligt war, zum 2:2 ins eigene Tor und stellte die Partie endgültig auf null.

Nachspielzeit mit Chancen – Pfosten verhindert den späten Knockout

In der Schlussphase blieb es intensiv, ohne dass eine Mannschaft die letzte Präzision fand. In der 90.+4. Minute verfehlte Asensio per Kopf nach Hereingabe von Matteo Guendouzi das Tor knapp. Und in der 90.+7. Minute lag der späte Auswärtssieg für Fenerbahce in der Luft: Nach einer Flanke von Fred und einer Ablage von Guendouzi traf der eingewechselte Dorgeles Nene den Ball vor dem Tor – der Abschluss klatschte jedoch an den Pfosten.

Ein Punkt, der im Titelrennen wehtut

Für Fenerbahce bleibt damit das Gefühl, trotz einer starken Reaktion zwei Zähler liegen gelassen zu haben. Das Team bewies Moral nach dem 0:2, kam zurück und hatte in der Nachspielzeit sogar die Entscheidung auf dem Fuß – doch am Ende steht nur ein 2:2, das im engen Meisterschaftsrennen als empfindlicher Rückschlag zählt.

Aufstellungen

Hesap.com Antalyaspor: Cuesta – Türkmen, Sari, Gianetti (28. Balci), Paal – Dikmen, Ceesay, Ballet, Storm (80. Karakoc), Sinik (68. Saric) – Van de Streek (81. Ömür)

Fenerbahce: Ederson – Semedo (20. Müldür – 87. Musaba), Demir, Oosterwolde, Mercan (87. Brown) – Guendouzi, Kante, Yüksek (74. Fred), Asensio, Aktürkoglu (74. Nene dk. 74) – Cherif

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