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·27. Juli 2026
FIFA-Boss Infantino schießt gegen Kritiker: „Hass und falsche Gerüchte“

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Gianni Infantino hat sich nach dem Ende der Weltmeisterschaft mit einer deutlichen Botschaft zu Wort gemeldet. Der FIFA-Präsident rechnet in einem langen Statement scharf mit Medien und Kritikern ab und weist sämtliche Vorwürfe rund um das Turnier zurück.
Gianni Infantino hat sich rund eine Woche nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft mit einem außergewöhnlich scharfen Statement zu Wort gemeldet. In einem 15-seitigen Beitrag auf Instagram rechnet der FIFA-Präsident mit Medien und Kritikern ab und verteidigt das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko mit Nachdruck.
Der 56-Jährige wirft Journalisten und Beobachtern vor, die positiven Seiten der WM bewusst ausgeblendet zu haben. Besonders deutlich wird er in Richtung seiner Kritiker: „An diejenigen, die hinter ihren Stiften und Blättern, hinter ihren Bildschirmen sitzen und Hass und falsche Gerüchte verbreiten, möchte ich sagen: Während ihr euch im Hintergrund versteckt, stehen wir bei der Fifa an vorderster Front, organisieren, arbeiten hart und sorgen dafür, dass die beste Show der Welt stattfindet.“
Nach Ansicht Infantinos habe das Turnier Menschen aus aller Welt zusammengebracht. „Während ihr spaltet, vereinen wir“, schreibt der FIFA-Chef und betont, dass Fans friedlich miteinander gefeiert hätten. Zudem spricht er von „100 Prozent Sicherheit, nur Freude und Glück“ während der gesamten Weltmeisterschaft.
Hintergrund seiner deutlichen Worte sind die zahlreichen Diskussionen während des Turniers. Kritik gab es unter anderem wegen Visa-Beschränkungen für einzelne Fans und Offizielle, hoher Ticketpreise sowie des Falls Folarin Balogun. Nachdem sich US-Präsident Donald Trump eingeschaltet hatte, wurde die Rot-Sperre des US-Nationalspielers aufgehoben. Infantino verteidigt die Entscheidung und verweist darauf, dass „umstrittene“ Schiedsrichter- und Disziplinarentscheidungen auch in den größten Ligen der Welt zum Alltag gehörten.
Zugleich weist der Schweizer den Vorwurf zurück, Politik und Fußball zu vermischen. Stattdessen betont er: „Im Fußball geht es um Einheit, nicht um Spaltung. Fußball ist größer als Hass und Diskriminierung.“
Zum Abschluss richtet Infantino noch einen Rat an seine Kritiker. Sie sollten „zu meditieren, zu beten oder ein Fußballspiel zu schauen“, anstatt ihre Energie mit Hass zu verschwenden. Auffällig: Kommentare unter seinem Instagram-Beitrag sind deaktiviert.







































