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·13. Juni 2026
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Ob es ein Nachtreten gegen eine Nation ist, die aktuell – sinnbildlich gesprochen – sowieso schon auf dem Boden liegt, oder nur ein flapsiger und humorvoller Spruch, das muss jeder von uns selbst entscheiden. Bei den Italienern dürfte sich FIFA-Präsident Gianni Infantino mit diesen Äußerungen jedenfalls nicht unbedingt Beliebtheitspunkte gesichert haben.
In einem Interview mit dem brasilianischen Sender ‘CazéTV‘ wurde er nämlich auf das Scheitern der Squadra Azzurra in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft angesprochen. Italien sucht man auch dieses Mal in der Auflistung der Gruppen vergeblich – und das, obwohl dieses Jahr bekanntlich erstmals 48 Teams bei dem neuen XXL-Turnier dabei sind.
Der FIFA-Boss kommentierte die Situation mit einem Grinsen und hatte direkt auch einen kleinen Seitenhieb parat: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams. Oder wir erhöhen sogar auf 128 Mannschaften.“
Wäre wild, insgesamt gibt es 211 Mitgliedsverbände der FIFA.
In Italien kam der Scherz erwartungsgemäß nicht so gut an. Wie aus einem Bericht der ‘Sport Bild‘ hervorgeht, reagierte Italiens Sportminister Andrea Abodi irritiert und wolle die Sache jetzt sogar in einem Telefongespräch mit Infantino klären.
Was sagst du zu Infantinos Aussagen? Lustig gemeint, schlecht gemacht? Oder sollte man sich da einfach nicht so anstellen? Schreib es in die Kommentare!
📸 FREDERIC J. BROWN - AFP or licensors
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