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·29. Juli 2026
FIFA-Kommerzialisierung: Infantino plant Anteilsverkauf an WM-Kontrollgesellschaft

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Der Weltfußballverband FIFA plant, 20 bis 30 Prozent der Anteile an einem neu zu gründenden Unternehmen zu verkaufen, das die Kontrolle über die Fußball-Weltmeisterschaft übernehmen soll. Dies berichteten die Times, der Telegraph und die Financial Times am Dienstag übereinstimmend. Die FIFA bestätigte das Vorhaben noch am selben Abend in einer offiziellen Mitteilung weitgehend.
Dem Plan zufolge soll eine neue Gesellschaft gegründet werden, die künftig die organisatorische und kommerzielle Kontrolle über die Weltmeisterschaft hält. Ein Anteil von 20 bis 30 Prozent an dieser Gesellschaft soll an externe Investoren veräußert werden. FIFA-Präsident Gianni Infantino steht hinter dem Vorhaben.
Die FIFA bestätigte in ihrer Mitteilung die Grundzüge des Modells, ohne im Detail auf alle Punkte der Medienberichte einzugehen. Konkrete Angaben zu möglichen Investoren oder einem Zeitplan für den Verkaufsprozess enthielt die Stellungnahme nicht.
Der europäische Dachverband UEFA äußerte unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne scharfe Kritik. Nähere Einzelheiten zur Begründung der UEFA-Position gingen aus den vorliegenden Berichten nicht hervor.
Der Konflikt zwischen FIFA und UEFA über die Weiterentwicklung des Weltfußballs ist nicht neu. Bereits in der Vergangenheit hatten sich beide Verbände öffentlich über Reformvorhaben und die Verteilung von Einnahmen uneinig gezeigt.
Offen bleibt, wie die übrigen Kontinentalverbände und die nationalen Mitgliedsverbände der FIFA auf das Vorhaben reagieren werden. Ebenso steht eine detaillierte Stellungnahme der FIFA zu den konkreten Strukturen der geplanten Gesellschaft noch aus. Die Diskussion dürfte in den kommenden Wochen an Fahrt gewinnen.







































