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·21. Juli 2026
FIFA leitet Verfahren gegen Argentinien ein

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Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien endete mit einem Skandal. Nach der 0:1-Niederlage nach Verlängerung eskalierte die Situation auf dem Rasen. Die FIFA hat daraufhin Disziplinarverfahren eingeleitet.
Leandro Paredes verlor nach dem Schlusspfiff die Beherrschung. Der Mittelfeldspieler packte Spaniens Eric Garcia am Hals, schlug Gavi mit der Hand ins Gesicht und warf ihn zu Boden. Paredes sah dafür noch nachträglich die Rote Karte. Auch Nahuel Molina soll laut The Times in die Rudelbildung verwickelt gewesen sein und Rodri gegen die Brust geschlagen haben.
Co-Trainer Roberto Ayala könnte ebenfalls ins Visier der Ermittler geraten. Schon während der Partie hatte Paredes mehrfach an der Grenze zum Platzverweis agiert, und Enzo Fernandez sah in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels an Pau Cubarsi die Gelb-Rote Karte.
Die FIFA bestätigte, dass ihr Disziplinarkomitee entsprechende Schritte eingeleitet hat. Der Weltverband wertet nun Schiedsrichterberichte und TV-Aufnahmen aus, bevor einzelne Verfahren formell eröffnet werden.
Paredes wurde in der offiziellen Mitteilung nicht namentlich genannt. Für Argentinien ist es nicht das erste Mal: Bereits nach den WM-Finals 2022 und dem Viertelfinale gegen die Niederlande hatte die FIFA Ermittlungen gegen den argentinischen Verband eingeleitet.
Das Finale selbst entschied Spanien mit 1:0 nach Verlängerung für sich und gewann damit den vierten WM-Titel der Vereinsgeschichte. Für Argentinien endet die Titelverteidigung ohne Treffer im Endspiel. Messi, der das Turnier ohne WM-Tor beendete, ließ seine Zukunft in der Nationalmannschaft nach dem Finale offen.







































