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·21. Juli 2026

FIFA-Missverständnis: Verwirrung um Rot für Argentinien-Rüpel Paredes

Artikelbild:FIFA-Missverständnis: Verwirrung um Rot für Argentinien-Rüpel Paredes

Bild: Carl Recine/Getty Images

Das Finale der WM 2026 zwischen Spanien und Argentinien endete in Handgreiflichkeiten. Die FIFA räumt dabei einen Irrtum ein.


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Die FIFA hat bestätigt, dass es aufgrund der unschönen Szenen am Ende des Finales der WM 2026 zwischen Spanien und Argentinien (1:0 nach Verlängerung) zu einer Untersuchung gegen Argentinien kommen wird.

Ereignisse nach dem Schlusspfiff werden geprüft

Die Disziplinarkommission der FIFA hat einen Disziplinar- und Ethikbeauftragten ernannt, der die Vorfälle nach dem Finale der WM 2026 untersuchen soll. Jedem Spieler oder Trainer, der an den Auseinandersetzungen beteiligt war, könnte eine Sperre drohen, während gegen den argentinischen Fußballverband (AFA) eine Geldstrafe verhängt werden könnte.

Nach ihrer 1:0-Niederlage im Finale der WM 2026 gerieten Mitglieder der argentinischen Mannschaft und des Betreuerteams in Handgreiflichkeiten mit spanischen Spielern, als diese begannen, ihren Erfolg zu feiern.

Nahuel Molina, Leandro Paredes, Thiago Almada und Co-Trainer Roberto Ayala könnten deshalb zur Rechenschaft gezogen werden.

FIFA räumt Irrtum ein

Die FIFA hat jedoch nun ein Missverständnis eingeräumt. Im Kommentatoren-Informationssystem der FIFA wurde fälschlicherweise gemeldet, dass Leandro Paredes von Schiedsrichter Slavko Vincic nach dem Spiel eine Rote Karte erhalten habe, weil er den Spanier Eric Garcia am Hals gepackt hatte.

Paredes’ Platzverweis wurde kurz darauf im System zurückgenommen. Die FIFA bestätigte diesen Vorgang nun BBC Sport. Das heißt: Vincic hat Paredes keine Rote Karte gezeigt.

Dennoch kann Paredes nach den FIFA-Ermittlungen weiterhin bestraft werden.

Bereits zuvor hatte die FIFA ein Verfahren wegen möglicher Disziplinarmaßnahmen gegen Argentinien eingeleitet, nachdem die Spieler nach dem 2:1-Halbfinalsieg gegen England ein Transparent hochgehalten hatten, das die Ansprüche ihres Landes auf die Falklandinseln bekräftigte.

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