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·2. Juni 2026
FIFA WM 2026: Alle endgültigen 48 WM Kader mit 1248 Nationalspieler!

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Die FIFA hat die finalen Kader für die WM 2026 veröffentlicht. Mit 48 Nationen und 1.248 Spielern markiert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA eine neue Dimension, während Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa auf historische sechste WM-Teilnahmen zusteuern.

Die endgültigen Aufgebote wurden gut neun Tage vor dem Anpfiff bekanntgegeben. Damit sind alle 1.248 Akteure registriert, die bei 104 Partien auf den Platz gehen können, und das erstmals mit 48 Mannschaften in der Endrunde. FIFA spricht von einem Meilenstein für den Weltfußball, weil mehr Nationen, mehr Spieler und damit auch mehr Fans als je zuvor an diesem Turnier beteiligt sind.
357 der nominierten Profis waren schon einmal Teil eines WM-Kaders, 891 Spieler werden die Weltmeisterschaft dagegen zum ersten Mal erleben. Die Listen zeigen damit sowohl Kontinuität als auch einen deutlichen Generationswechsel im internationalen Fußball.

Lionel Messi (Nr. 10) von Inter Miami CF zeigt seine Reaktion beim MLS-Spiel gegen Philadelphia Union im Nu Stadium am 24. Mai 2026 in Miami. Der Argentinier gehört seit 2023 zu den Gesichtern der nordamerikanischen Profiliga. Megan Briggs / Getty Images North America via Getty Images
Besonders auffällig ist die Spannweite im Alter: Zwischen dem ältesten Spieler, Schottlands Craig Gordon, der bei Turnierbeginn 43 Jahre und 162 Tage alt ist, und dem jüngsten, Mexikos Gilberto Mora mit 17 Jahren und 240 Tagen, liegen mehr als 25 Jahre. Insgesamt könnten 22 Spieler unter 20 Jahren und sieben Akteure im Alter von 40 Jahren oder mehr zum Einsatz kommen. Dazu kehren 22 Weltmeister auf die große Bühne zurück.
Auch sportlich bringt die erweiterte Endrunde neue Geschichten hervor. Cabo Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan feiern ihre WM-Premiere und stehen damit erstmals auf der größten Fußballbühne der Welt. Vor allem Usbekistan schreibt Geschichte, während Abdukodir Khusanov von Manchester City zu den Gesichtern dieses Aufbruchs zählt. Weitere Namen der nächsten Generation sind Frankreichs Warren Zaïre-Emery, Neuseelands Finn Surman und Marokkos Bilal El Khannouss.
Gleichzeitig bleiben die etablierten Aushängeschilder des Turniers präsent. Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa stehen vor WM-Rekorden, denn alle drei könnten ihre sechste Weltmeisterschaft absolvieren. Damit setzt die Endrunde auch auf maximale Strahlkraft durch bekannte Namen und langjährige Leistungsträger.

Portugals Stürmer (Nr. 07) Cristiano Ronaldo küsst den Ball nach seinem Treffer zum 2:2-Ausgleich während des Endspiels der UEFA Nations League zwischen Portugal und Spanien in München, Süddeutschland, am 8. Juni 2025. (Foto: John MACDOUGALL / AFP)
Die Kader spiegeln zudem die globale Vernetzung des Klubfußballs wider. Insgesamt sind 449 verschiedene Vereine aus 71 Ländern vertreten, darunter 14 aus der AFC-Region, sechs aus dem CAF-Bereich, sieben aus Concacaf, acht aus der CONMEBOL, einer aus der OFC und 35 aus der UEFA.
Auch die Zusammensetzung der Nationalteams fällt sehr unterschiedlich aus. Katar und Saudi-Arabien setzen fast komplett auf Spieler aus der heimischen Liga, jeweils 25 von 26 Profis. Auf der anderen Seite stehen Cabo Verde, die Demokratische Republik Kongo, die Elfenbeinküste, Curaçao, Senegal und Uruguay, deren komplette Aufgebote ausschließlich aus Akteuren aus ausländischen Ligen bestehen.
Auf der Trainerbank sorgt Ghana mit dem portugiesischen Taktiker Carlos Queiroz für eine weitere Besonderheit. Er nimmt an seiner fünften WM in Serie teil, nachdem er Portugal 2010 sowie Iran 2014, 2018 und 2022 betreut hatte. Vor ihm schaffte das nur Bora Milutinović, der zwischen 1986 und 2002 ebenfalls fünf Weltmeisterschaften in Folge bestritt.
Die veröffentlichten Kader unterstreichen laut FIFA, was das Turnier ausmacht, nämlich sportliche Exzellenz, Vielfalt und globale Einheit durch den Fußball. Die vollständigen Listen der 48 teilnehmenden Verbände wurden am Montag, dem 1. Juni, eingereicht. Nach den WM-Regularien 2026 sind Änderungen nur bei schwerer Verletzung oder Krankheit bis 24 Stunden vor dem Anpfiff des ersten Spiels eines Teams möglich, sofern FIFA keine andere Zustimmung erteilt.
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