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·3. Juni 2026
FIFA WM 2026 Umfrage der Uni Hohenheim: WM-Skepsis kleiner als vor WM in Katar 2022

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Das Interesse an der am kommenden Woche beginnenden Fußball-WM ist in Deutschland größer als beim umstrittenen WM-Turnier in Katar 2022. Laut einer am Mittwoch von der Universität Hohenheim veröffentlichten repräsentativen Umfrage wollen nur noch rund 16 Prozent der Deutschen überhaupt keine Spiele der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada verfolgen.

Thomas Müller vor dem Abschied – Er grüsst die Fans nach dem Spiel der Gruppe E der Fußballweltmeisterschaft Katar 2022 zwischen Costa Rica und Deutschland im Al-Bayt-Stadion in Al Khor, nördlich von Doha, am 1. Dezember 2022. (Foto: Ina Fassbender / AFP)
Damit liegt die Ablehnung deutlich unter dem Wert der Katar-WM vor vier Jahren, als sich noch 27 Prozent der Befragten komplett vom Turnier abwandten. Die Studienmacher betonen dennoch, dass die Aufmerksamkeit für die Endrunde weiterhin spürbar unter dem Niveau früherer Turniere liegt. Eine Rückkehr der früheren WM-Euphorie nach Deutschland sei bislang nicht zu erkennen, erklärten die Forscher der baden-württembergischen Uni mit Verweis auf vergleichbare Erhebungen zu den vergangenen Weltmeisterschaften.
„Dabei ist das allgemeine Interesse an Fußball und Sport über die Jahre hinweg bemerkenswert stabil“, sagte Studienleiter Markus Voeth.
Hier sind die zentralen Erkenntnisse der WM-Studie 2026 der Universität Hohenheim kurz zusammengefasst:

Deniz Undav zieht sich nach seinem Treffer zum 3:0 für Deutschland eine Verletzung zu und muss das Spielfeld verlassen. Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026 in der MEWA Arena in Mainz. (Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images)
Auch über den Sport hinaus bleiben die Hoffnungen der Befragten gedämpft. Nur etwa ein Viertel rechnet mit positiven Effekten für Tourismus und Wirtschaft. Kritisch gesehen wird zudem das neue Format mit 48 Teilnehmerländern, ebenso wie die zusätzlichen Show-Elemente rund um das Turnier. Viele Fans begegnen der Entwicklung mit Skepsis und sehen eine „zunehmende Eventisierung des Fußballs“ sehr zurückhaltend.
Für die Untersuchung befragte die Universität Hohenheim vom 24. April bis 10. Mai insgesamt 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer online. Die Studie sei bevölkerungsrepräsentativ, teilte die Hochschule mit.







































