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·11. Juni 2026
FIFA WM: Internationale Pressestimmen zum WM-Eröffnungsspiel: „Mexiko, wie schön!“

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Mexiko hat das WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika mit 2:0 gewonnen und damit für reichlich internationale Reaktionen gesorgt. Vor allem die rote Kartenflut und der gelungene Start der Gastgeber prägten die Pressestimmen zum Auftakt der WM 2026. In mehreren Ländern wurde dabei nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Atmosphäre im Stadion von Mexiko-Stadt hervorgehoben.

Gesamtansicht der Eröffnungszeremonie vor dem WM-2026-Gruppenspiel zwischen Mexiko und Südafrika am 11. Juni 2026 im Mexico City Stadium. (Kevin C. Cox / Getty Images)
Die mexikanische Presse sah einen unspektakulären, aber wirkungsvollen Beginn der Heim-WM. El Universal schrieb, die Nationalmannschaft eröffne die WM 2026 zwar mit einem glanzlosen Sieg, erinnerte zugleich aber an die große Geschichte des Stadions von Mexiko-Stadt. Der Ort, der früher das legendäre Aztekenstadion war, habe sich an diesem Nachmittag bei der dritten Ausrichtung eines WM-Spiels in der mexikanischen Hauptstadt so laut und lebendig gezeigt wie lange nicht mehr.
Auch in Spanien kam viel Anerkennung für den Gastgeber auf. AS lobte das „schöne, geliebte und siegreiche Mexiko“ und betonte, dass Südafrika dem Kampfgeist, dem Siegeswillen und dem attraktiven Fußball der Gastgeber nichts entgegensetzen konnte. Die Marca überschrieb ihren Bericht mit „¡Mexico, que lindo! – Mexiko, wie schön!“ und sprach von einem völlig irren WM-Auftakt. Dort war von einem fantastischen Debüt mit Toren von Quinones und Raúl Jiménez die Rede, dazu von einem historischen Spiel mit drei Platzverweisen, ausdrücklich als „DREI“ hervorgehoben.

Schiedsrichter Wilton Sampaio zeigt Themba Zwane von Südafrika die Rote Karte beim WM-2026-Gruppenspiel zwischen Mexiko und Südafrika am 11. Juni 2026 im Mexico City Stadium. (Carl Recine / Getty Images)
In Italien fiel die Einschätzung nüchterner aus, aber ebenfalls deutlich. Die Gazzetta dello Sport stellte zwei Tore und zwei Rote Karten gegenüber und befand, dass für Aguirres Mexikaner trotzdem kein Problem entstanden sei. Südafrika wirke technisch und taktisch klar unterlegen und habe die Partie nie wirklich offen halten können.
Aus Südafrika selbst kam dagegen Enttäuschung. Kickoff sprach von mehr roten Karten als Toren und von einem ernüchternden Auftritt der Bafana Bafana. In den USA zog USA Today das Bild eines überrollten Gegners und schrieb, Mexiko habe Südafrika zur WM-Eröffnung in der roten Kartenflut niedergekämpft. Gleichzeitig sei die WM 2026 genau so angelaufen, wie sich das mexikanische Team das erhofft hatte.
Auch in Frankreich wurde die Dominanz des Gastgebers hervorgehoben. L’Equipe erklärte, Mexiko sei im eigenen Haus Herr im Haus geblieben. Nach dem frühen Treffer von Julian Quinones, der in dieser Saison Torschützenkönig der Saudi Pro League war, habe das Team die Kontrolle übernommen und sei nie ernsthaft in Bedrängnis geraten.
Die Schweizer Zeitung Blick zeichnete vor allem die Dramatik nach. Dort war von zwei Toren, drei Roten Karten und einem Torschützen die Rede, der in Tränen ausbrach. Zwar gebe es im Auftaktspiel der Mexikaner gegen Südafrika keine Hand Gottes und auch kein Jahrhunderttor, dafür aber ganz, ganz große Emotionen. Als Raúl Jiménez den erlösenden zweiten Treffer für Mexiko erzielte, brach er in Tränen aus, zeigte mit dem Arm gen Himmel und ehrte seinen erst im März verstorbenen Vater Don.
In England wiederum warnte The Sun direkt vor möglichen Folgen für das eigene Team. Das Blatt sprach von drei Platzverweisen in einem völlig verrückten WM-Eröffnungsspiel und davon, dass die Weltmeisterschaft mit einem Rot-Wahnsinn begonnen habe. Für England sei das zugleich eine frühe Warnung vor einem möglichen Achtelfinalgegner.







































