RB Leipzig
·13. Mai 2026
Finale furioso? Europa-Fieber trifft Festtagsstimmung

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·13. Mai 2026

Wird es die bisher beste Saison der Clubgeschichte? RB Leipzig fehlt noch ein Sieg am 34. Spieltag beim SC Freiburg, um aus dem Fragezeichen ein Ausrufezeichen zu machen.
Hier kommen die wichtigsten Fakten zum Spiel.
Vor einem Jahr verpasste RB Leipzig am 34. Spieltag die Qualifikation für Europa und beendete die Saison mit 53 Punkten – unsere schwächste Ausbeute in der Bundesliga. In diesem Jahr ist alles anders. RBL ist seit letzter Woche bereits für die Champions League qualifiziert.
Damit nicht genug: Mit einem Sieg in Freiburg käme RBL auf 68 Punkte. So viele holten wir in zehn Jahren Bundesliga noch nie! Unsere aktuelle Bestmarke liegt bei 67 Zählern aus der Saison 2016/17. Erstmals überhaupt könnten wir außerdem auf 21 Siege innerhalb einer Saison kommen und somit gleich zwei Vereinsrekorde aufstellen!

Die Gastgeber haben einen historischen Erfolg gefeiert und sind ins Finale der Europa League eingezogen. In Istanbul trifft der Sport-Club am 20. Mai auf Aston Villa. Damit bietet sich Freiburg die große Chance auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte – und zugleich den Einzug in die Champions League.
Doch wir sollten nicht damit rechnen, dass der SCF das letzte Bundesliga-Spiel abschenken wird. Mit einem Sieg am Samstag würde sich Freiburg immerhin Platz sieben sichern und wäre damit mindestens für die Play-offs der Conference League qualifiziert. So ließe sich das Europa-League-Finale deutlich entspannter bestreiten.

RBL hat gute Erinnerungen an Duelle mit dem SC Freiburg. Inzwischen sind wir seit 14 Pflichtspielen gegen die Elf aus dem Breisgau ungeschlagen (neun Siege, fünf Remis). Eine längere Ungeschlagen-Serie können die Roten Bullen nur gegen Augsburg vorweisen (19). Freiburg gewann zuletzt im Oktober 2019 gegen RBL.
Auch die aktuelle Form spricht für einen RBL-Sieg. Acht der letzten zehn Bundesliga-Spiele konnte die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner für sich entscheiden. Das ist in diesem Zeitraum der Bestwert der Liga – nur der Meister FC Bayern schaffte das ebenfalls.

Baumi liefert weiter ab: Mit seiner Vorlage zum 1:0 beim Sieg gegen St. Pauli steht Christoph Baumgartner nun bei 21 Torbeteiligungen in dieser Bundesliga-Saison (13 Tore, acht Assists). Damit hat er den österreichischen Rekord seit Beginn der detaillierten Datenerfassung 2004/05 eingestellt. Nur Martin Harnik und Saša Kalajdžić kamen zuvor auf diesen Wert – am 34. Spieltag könnte Baumi daraus seinen ganz eigenen Bestwert machen.
Auch David Raum ist in Rekordnähe unterwegs: Unser Kapitän bereitete gegen die Kiezkicker das 2:0 vor und egalisierte damit seinen persönlichen RBL-Bestwert aus der Vorsaison. Zehn Torbeteiligungen stehen aktuell für ihn zu Buche (drei Tore, sieben Vorlagen). Gegen Freiburg könnte noch etwas dazukommen – schließlich hat Raumi gegen den Sport-Club bereits vier Bundesliga-Treffer aufgelegt.

Noah Atubolu ist ein Freiburger Eigengewächs und hat im Breisgau den Weg aus der Jugend bis ins Profiteam gemacht. Seit drei Jahren ist er der Stammtorhüter des SCF und spielt aktuell seine beste Saison. Zwischenzeitlich war er auch Kandidat bei der Nationalmannschaft, wartet dort aber noch auf seine erste Nominierung.
Vincenzo Grifo ist inzwischen 33 Jahre alt und kein unumstrittener Stammspieler mehr. Bei elf seiner 32 Einsätze in dieser Bundesliga-Saison kam der Routinier von der Bank. Trotzdem sammelte er sieben Tore und fünf Vorlagen. Damit ist er der beste Vorbereiter und zweitbeste Torschütze seines Teams.
Der Sport-Club hat wieder einen echten Torjäger: Igor Matanović kommt bereits auf zehn Bundesliga-Tore. Bei der 2:3-Niederlage in Hamburg erzielte er seinen dritten Doppelpack der Saison. Matanović nutzte 62 Prozent seiner Großchancen – ligaweit kommen nur Nadiem Amiri (82 Prozent) und Andrej Kramarić (65 Prozent) auf eine bessere Quote.

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