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·31. Mai 2026

Finale vercoacht? Die wertlosen Zahlen des FC Arsenal

Artikelbild:Finale vercoacht? Die wertlosen Zahlen des FC Arsenal
Artikelbild:Finale vercoacht? Die wertlosen Zahlen des FC Arsenal

FC Arsenal gegen Paris Saint-Germain und die Londoner müssen nach 3:4 im Elfmeterkrimi weiter auf den ganz großen Titel warten.

Es fing so gut an für den FC Arsenal in der brodelnden Puskás-Arena in Budapest. Nach sechs Minuten bombte der deutsche Nationalstürmer Kai Havertz (26) nach einem Konter ins kurze Eck ein – 1:0 für die „Gunners“.


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Finale vercoacht? Die wertlosen Zahlen des FC Arsenal

Mit diesem Tor zog Havertz in einen exklusiven Kreis ein.

  • Nämlich in die Reihe der Spieler, die in zwei verschiedenen Champions-League-Endspielen und für zwei verschiedene Klubs treffen konnten.
  • Das war vor dem Arsenal-Stürmer nur zwei Spielern gelungen: Dem Kroaten Mario Mandzukic mit Bayern München 2013 und Juventus Turin 2017 sowie dem in Tor-Rankings unvermeidlichen Portugiesen Cristiano Ronaldo (41) 2008 mit Manchester United sowie 2014 und 2017 mit Real Madrid.
  • Kai Havertz ist zudem der erst zweite Spieler, der für zwei verschiedene englische Klubs in einem Champions-League-Finale spielte – das war vor ihm nur Ashley Cole (FC Arsenal 2006, FC Chelsea 2012).

Zur Pause sprachen einige Statistiken immer noch für die Londoner.

  • Wettbewerb übergreifend hatte Arsenal nämlich nur eines der letzten 117 Spiele verloren, in denen man zur Halbzeit vorn lag.
  • Umgekehrt hatte PSG in dieser Saison noch keines von acht Spielen, in denen man nach 45 Minuten in Rückstand war, in einen Sieg umdrehen können (zwei Remis, fünf Pleiten).

Der erste Elfmeter seit 2005…

Das änderte sich im Elfmeterschießen, in dem Paris trotz eines Fehlschusses von Nuno Mendes die Nerven behielt.

Auf Londoner Seite sollte es sich rächen, dass Coach Mikel Arteta mit Martin ødegaard (ging für Viktor Gyökeres aus dem Spiel, 66.), mit dem bei Elfmetern sicheren Kai Havertz (traf beim 1:1 im Achtelfinale in Leverkusen / Fussballdaten.de berichtete) und mit Bukayo Saka (83., für Noni Madueke) drei seiner besten Elfmeterschützen bereits ausgewechselt hatte.

  • Der für Havertz in der 91. Minute eingewechselte englische Nationalspieler Eberechi Eze schoss seinen Elfmeter links am Tor vorbei.
  • Gabriel jagte den fünften und letzten Ball für Arsenal über den Kasten.
  • Damit wurde Gabriel Magalhaes zum ersten Spieler seit Serginho 2005 im Finale gegen den FC Liverpool in Istanbul, der einen Elfmeter im Shoot-out über die Querlatte jagte.
  • Gabriel hatte zuvor noch nie einen Elfmeter für die „Gunners“ geschossen.

Ein bitteres Ende. Zuvor hatte der Titelverteidiger dem FC Arsenal praktisch das Spiel aufgezwungen.

  1. 24,7 Prozent Ballbesitz sind der niedrigste Wert eines Teams in einem Champions-League-Finale seit Beginn der detaillierten Datenaufzeichnung 2003/2004.

„Wir müssen diese Bürde jetzt tragen“, sagte Arsenals Trainer Mikel Arteta anschließend bei TNT-Sports, „wir haben einen großen Titel gewonnen, aber wir haben den größten Titel verpasst. Niemand kann uns im Moment diesen Schmerz nehmen.“

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