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·30. Juni 2026
Finanz-Straftatbestand aus Nyon: UEFA belegt Fenerbahce mit Millionen-Sanktion wegen Kaderkosten!

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·30. Juni 2026

Das finanzielle Kontrollgremium des europäischen Fußballs greift mit aller Härte durch und versetzt dem türkischen Spitzenklub einen empfindlichen wirtschaftlichen Tiefschlag. Die UEFA hat gegen Fenerbahce wegen eines gravierenden Verstoßes gegen die geltende Kaderkostenregel eine saftige Geldstrafe in Höhe von sieben Millionen Euro verhängt. Nach den offiziellen Angaben des europäischen Dachverbandes wurde diese Sanktion ausgesprochen, weil der Istanbuler Traditionsverein für das abgelaufene Kalenderjahr 2025 eine Kaderkostenquote deutlich oberhalb des zulässigen Grenzwerts gemeldet und damit fundamental gegen die Financial-Sustainability-Regeln der UEFA verstoßen hatte. Die Ermittlungen zogen sich über Monate hin, ehe nun am 30. Juni 2026 das rechtskräftige Urteil der Disziplinarfraktion gefällt wurde.
Die Istanbuler befinden sich mit ihren ökonomischen Verfehlungen in prominenter Gesellschaft, da die Prüfer auf dem gesamten Kontinent rigoros durchgriffen. Neben den Gelb-Marineblauen wurden im selben Verfahren auch mehrere andere europäische Vereine wegen ähnlicher Verstöße gegen die Kaderkostenregel sanktioniert. Betroffen von den Strafen sind die englischen Klubs Aston Villa, FC Chelsea London, Newcastle United und Nottingham Forest, die französischen Vertreter OGC Nizza und RC Straßburg sowie AEK Athen aus Griechenland und der italienische Erstligist AC Florenz. Die beiden UEFA-Champions-League-Teilnehmer Aston Villa und RC Straßburg müssen neben den reinen Geldstrafen zusätzlich schmerzhafte Einschränkungen bei der Registrierung neuer Spieler hinnehmen. Ein erheblicher Teil ihrer Strafgelder wurde allerdings vorerst aufgeschoben und muss nur dann gezahlt werden, falls die Vereine ihre Kaderkostenquote im laufenden Jahr 2026 nicht wie vereinbart weiter reduzieren.
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In der offiziellen Übersicht der verhängten UEFA-Strafen liegt der RC Straßburg mit einer Gesamtstrafe von 25 Millionen Euro (12 Millionen Euro aufgeschoben) an der Spitze, gefolgt von Aston Villa mit 22,5 Millionen Euro (15 Millionen Euro aufgeschoben). Fenerbahce folgt dahinter mit den festgesetzten 7 Millionen Euro, während der AC Florenz mit 6 Millionen Euro, Chelsea mit 3 Millionen Euro (2 Millionen Euro aufgeschoben), Newcastle United mit 3 Millionen Euro, Nottingham Forest mit 2,5 Millionen Euro sowie AEK Athen mit 500.000 Euro und OGC Nizza mit 450.000 Euro die Liste der sanktionierten Vereine komplettieren.
Die Vereinsführung in Istanbul reagierte umgehend auf das Urteil aus Nyon, wies die Verantwortung von sich und kündigte den Gang vor die juristischen Instanzen an. Der Klub bezog in einer offiziellen Mitteilung Stellung zu den Vorwürfen und legte die mathematischen Details der Verfehlung schonungslos offen. „Im Rahmen der UEFA-Richtlinien zur finanziellen Nachhaltigkeit von Klubs wurde festgestellt, dass die Kosten unserer Fußballmannschaft im Kalenderjahr 2025 zwar höchstens 70 Prozent der Einnahmen aus dem Fußballbetrieb hätten betragen dürfen, bei unserem Verein jedoch bei 84 Prozent lagen. Aufgrund der Überschreitung dieses Grenzwerts wurde nach Abschluss eines bereits zuvor eingeleiteten Prüfverfahrens zum 30. Juni 2026 eine finanzielle Disziplinarstrafe in Höhe von sieben Millionen Euro gegen unseren Klub verhängt“, teilte die Vereinsführung mit. Die Sanktion ist primär auf zu hohe Ausgaben für Transferablösen, Beraterhonorare, Spielergehälter sowie weitere Kosten des Profikaders in der vergangenen Saison zurückzuführen.
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Da diese gravierende Altlast das Budget der neuen Führung massiv belastet, distanzierte sich die aktuelle Chefetage von den damaligen Entscheidungen und ging in die Offensive. „Da diese Strafe auf finanzielle Entscheidungen aus der vergangenen Amtszeit zurückzuführen ist, wird unser erst seit 22 Tagen im Amt befindlicher Vorstand sämtliche rechtlichen und administrativen Schritte innerhalb der vorgesehenen Fristen einleiten, um die Rechte und Interessen unseres Vereins zu wahren und gegen die Entscheidung Einspruch einzulegen. Darüber hinaus wird unser Klub alle erforderlichen Maßnahmen treffen, um künftig die UEFA-Kriterien zur finanziellen Nachhaltigkeit vollständig zu erfüllen“, hieß es in dem Vereinsstatement weiter. Der Kaderkostenanteil von 84 Prozent soll nun durch einen strikten Sparkurs schnellstmöglich wieder auf die von der UEFA geforderten maximal 70 Prozent heruntergeschraubt werden.







































