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·6. Januar 2026

Finn Porath: Position ist zweitrangig

Artikelbild:Finn Porath: Position ist zweitrangig

Seit dem 3. Spieltag der laufenden Saison ist Finn Porath ein Knappe. Bis zur Winterpause kam der ehemalige Kieler in allen Zweitliga-Begegnungen zum Einsatz und überzeugte dabei mit seiner Vielseitigkeit. Egal ob links oder rechts, ob offensiv oder defensiv – der 28-Jährige spielte dort, wo er der Mannschaft in der jeweiligen Partie am besten helfen konnte.

Porath ist eben nicht nur Spezialist für eine Position, sondern Allrounder. „Ich genieße es, dass ich auf verschiedenen Positionen spielen kann und glaube, dass ich schnell den Switch finden kann. Am meisten Spaß macht es einfach, auf dem Platz zu stehen. Da ist die Position zweitrangig.“ In mehreren Spielen ist es Porath gelungen, entscheidend zu einem positiven Ergebnis beizutragen. Alle Fans dürften vor allem seinen technisch anspruchsvollen Siegtreffer am 7. Spieltag gegen die SpVgg Greuther Fürth noch in besonders positiver Erinnerung haben.


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Für den zweiten Saisonteil hat sich der Rechtsfuß vorgenommen, noch mehr Einsatzzeit zu sammeln. Denn bislang stehen erst fünf Startelf-Nominierungen und insgesamt 558 Zweitliga-Minuten im S04-Trikot in seiner königsblauen Vita. „Ich muss mich in jedem Training anbieten, in jeder Einheit Gas geben“, so Porath. „Dann werde ich auch weiterhin meine Einsätze bekommen, bei denen ich mithelfen möchte, dass wir weiterhin fleißig Punkte sammeln.“

Die 2. Bundesliga kennt Porath aus seiner Zeit bei Holstein Kiel ganz genau. Deshalb ist er nach der Hinrunde, in denen die Königsblauen insgesamt 37 Zähler einheimsen konnten, auch nicht in Euphorie verfallen. „Wir müssen uns so positionieren, dass wir fünf, sechs Spiele vor Schluss weiterhin oben dabei sind und es dann schaffen, vor allem in den direkten Duellen zu punkten.“ Zum derzeitigen Zeitpunkt zu rechnen, wie die Tabelle im April oder Mai möglicherweise aussehen könnte, wäre hingegen fatal. Porath: „Wir sollten unser Augenmerk auf die tägliche Arbeit legen und weiterhin von Spiel zu Spiel denken. Mit dieser Herangehensweise sind wir in der Hinrunde gut gefahren.“

Wichtig sei, in der täglichen Arbeit „die Dinge, die wir bisher gut gemacht haben, weiter zu verbessern. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, an den Punkten, bei denen es noch gehapert hat, zu arbeiten.“ An der Umsetzung dieses Vorhabens hat der 28-Jährige keine Zweifel, da er in den vergangenen Monaten täglich erlebt habe, wie fokussiert Trainerteam und Mannschaft gemeinsam arbeiten.

Nach seinem ersten Halbjahr auf Schalke zieht Porath deshalb ein positives Fazit, auch wenn der Abschied aus Kiel für ihn trotzdem nicht leicht gewesen sei. „Für mich war es nach so vielen Jahren schwierig, dort wegzugehen, weil ich sehr am Verein hing. Das ist kein Geheimnis“, sagt er. „Jetzt bin ich zudem nicht mehr so nah an der Familie, habe ein komplett neues Umfeld. Da ist es völlig normal, dass man auch etwas Zeit benötigt, um sich zurechtzufinden.“

Deshalb hat er die zwei Wochen Winterpause in der Heimat sehr genossen, so Porath. Er habe die Zeit nutzen können, um im Kreise der Familie ein wenig abzuschalten und sich mit langjährigen Freunden zu treffen, verrät der Rechtsfuß, der am Neujahrstag dann wieder voller Tatendrang Richtung Gelsenkirchen aufgebrochen ist. „Die Lust auf den Trainingsauftakt war riesengroß. Ich habe mich gefreut, die Jungs und den Staff wiederzusehen.“

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