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·3. April 2026

Flick: „Eine geringe Anzahl an Idioten versteht das nicht“

Artikelbild:Flick: „Eine geringe Anzahl an Idioten versteht das nicht“

Lamine Yamal verurteilt muslimfeindliche Sprechchöre bei einem Länderspiel, das er mit Spaniens Nationalmannschaft absolviert. Hansi Flick übt ebenfalls Kritik und bezeichnet die Rufenden als Idioten. 

„Wer nicht hüpft, der ist ein Muslim“

Spaniens Nationalmannschaft spielt im RCDE Stadium, der Heimstätte von Espanyol Barcelona, gegen Ägypten – und größere Teile iberischer Fans wiederholen freudig den Sprechchor: „Wer nicht hüpft, der ist ein Muslim.“


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Rufe, die nach dem 0:0 am Dienstag in dem Testspiel für Empörung sorgten. Unter anderem bei Lamine Yamal, der den Islam bekanntermaßen praktiziert. Der Superstar des FC Barcelona verfasste im Nachhinein einen Instagram-Beitrag und wählte deutliche Worte.

Lamine Yamal: „Respektlos und nicht akzeptabel“

„Ich weiß, dass das gegen die gegnerische Mannschaft gerichtet war und nichts Persönliches gegen mich, aber als muslimische Person ist es trotzdem respektlos und nicht akzeptabel. Ich verstehe, dass nicht alle Fans so sind, aber an diejenigen, die so etwas singen: Eine Religion als Spott zu benutzen, lässt euch als ignorante und rassistische Menschen erscheinen. Fußball ist dazu da, ihn zu genießen und anzufeuern – nicht, um Menschen wegen dessen, was sie sind oder woran sie glauben, zu beleidigen. Abschließend danke an die Leute, die uns unterstützt haben. Wir sehen uns bei der Weltmeisterschaft“, schrieb der 18-Jährige.

Barça-Trainer Hansi Flick wurde am Freitagmittag in der Pressekonferenz vor dem Spitzenspiel in LaLiga gegen Atlético Madrid (Samstag, 21 Uhr) mit dem Vorfall konfrontiert. Auch er verurteilte das Verhalten: „Lamine hat ein tolles Statement abgegeben. Wir im Fußball leben es jeden Tag – auf und neben dem Platz -, stehen für Integration und Inklusion ein. Es ist frustrierend, dass eine geringe Anzahl an Idioten das nicht versteht. Ich denke, es ist jetzt ein guter Moment, um darüber nachzudenken und etwas besser zu werden. Wir alle wollen respektiert werden, unabhängig von Religion und Hautfarbe.“

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