RB Leipzig
·25. April 2026
Flügel-Show bringt RBL weiter auf Champions-League-Kurs

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Das nächste Statement im Rennen um die Champions League ist gesetzt: Mit einem überzeugenden Auftritt beim 3:1-Sieg gegen Union Berlin untermauerte RBL seine Ambitionen im Saisonendspurt.
Überraschende Torschützen und eine dominante Leistung bei unserem fünften Sieg in Folge sorgten dafür, dass die Rückkehr auf die größte Fußballbühne Europas immer greifbarer wird.
Die Torgefahr gegen Union kam nicht nur aus der Offensive. Zwar war mit Rômulo auch ein Stürmer erfolgreich, doch die eigentlichen Überraschungsmomente lieferten unsere zwei Außenverteidiger. Ridle Baku und Max Finkgräfe trafen beide, Yan Diomande leitete beide Treffer ein.
Für Finkgräfe war es ein ganz besonderer Moment: Der Youngster, der erneut unseren verletzten Kapitän David Raum vertrat, erzielte sein erstes Bundesligator. Und das ziemlich abgeklärt: "Ich habe einfach draufgehalten und nicht lange überlegt", sagte er danach. Emotional wurde es beim Jubel: "Ich habe das Tor meinem Opa gewidmet. Er ist vor Kurzem verstorben. Ich hoffe, dass er sich da oben freut. Vielleicht habe ich ihn stolz gemacht."
Doch nicht nur wegen seines Treffers wusste der 22-Jährige zu überzeugen. Max zeigte einmal mehr, wie zuverlässig er als Backup ist und dass seine Entwicklung in die richtige Richtung geht: "Ich habe mich extrem weiterentwickelt – sowohl menschlich als auch fußballerisch. Nächste Saison will ich den nächsten Schritt machen", kündigte der Linksfuß an.

So überzeugend der Auftritt gegen die Köpenicker auch war – ganz zufrieden waren Trainer und Spieler nach Abpfiff nicht. Zu dominant war die Mannschaft, zu viele Chancen blieben ungenutzt. "Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit zumachen können", brachte es Trainer Ole Werner auf den Punkt.
Allerdings war auch Pech dabei. Gleich dreimal landete der Ball in den ersten 45 Minuten an der Latte, kurz vor Schluss klatschte auch ein Volley von Johan Bakayoko nur an den Pfosten. 17 Aluminiumtreffer stehen mittlerweile zu Buche – mit Abstand ligaweiter Spitzenwert. "Das muss man kritisch anmerken, das hätten wir seriöser zu Ende spielen und mehr Tore erzielen können", kritisierte unser Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer.
Auch das Gegentor nach einer Ecke war unnötig. "Das ist ärgerlich. Da müssen wir konzentrierter sein und bis zum Schluss unser Spiel durchziehen", mahnte Ridle Baku. Genau diese Selbstkritik zeigt, wie fokussiert unser Team im Saisonendspurt ist.

Die Ausgangslage könnte kaum besser sein: Platz drei, sechs Punkte Vorsprung auf Rang vier (bei einem Spiel mehr) und sogar acht auf Platz fünf. Die Königsklasse ist ganz nah.
Jetzt geht es darum, den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. "Es ist jetzt eine herausragende Ausgangsposition. Nun gilt es, das zu Ende zu bringen", sagte Marcel Schäfer. Ein echtes Schlüsselspiel wartet am nächsten Samstag bei Bayer 04 Leverkusen. "Wenn wir die knacken, würde sich keiner wehren", blickte Willi Orbán voraus.
Klar ist: Drei Punkte im Rheinland wären mehr als nur ein weiterer Sieg – es wäre ein gewaltiger Satz in Richtung Champions League.

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