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·6. Februar 2026

Flutlichtduell in Darmstadt: "Mut zeigen und seinen Mann stehen"

Artikelbild:Flutlichtduell in Darmstadt: "Mut zeigen und seinen Mann stehen"

Nach dem bitteren Spitzenspiel gegen die SV Elversberg geht es für den 1.FC Kaiserslautern gleich mit dem nächsten Samstagabend-Kracher weiter. Beim SV Darmstadt 98 hoffen die Roten Teufel auf Wiedergutmachung. Keine leichte Aufgabe, denn die Gastgeber sind die Heimstärkste Mannschaft der Liga und verloren „am Bölle“ noch kein einziges Spiel. Außerdem stehen die Lilien auf Platz 2 der Formtabelle, die letzte Liga-Niederlage des Teams von Florian Kohfeld liegt fast dreieinhalb Monate zurück, als man Ende Oktober mit 0:1 auf Schalke den Kürzeren zog.

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Besonders offensiv konnten die Blau-Weißen beeindrucken, so stellt der Tabellendritte die zweitbeste Angriffsreihe der zweiten Liga (36 Tore), während der FCK knapp dahinter liegt (35 Tore). Das Augenmerk wird besonders auf dem Duo Lidberg-Hornby liegen, das allein in dieser Saison 26 Scorer beisteuern konnte und wider Erwarten nicht in der Wintertransferperiode entzweit wurde. Für die Roten Teufel könnte das Duell wegweisend sein. Verliert der FCK, könnten die Pfälzer im Schlimmsten Fall auf Tabellenplatz sieben abrutschen und der Relegationsplatz mit zehn Punkten Differenz in weite Ferne rücken.

„Die Saison als Marathon“

Torsten Lieberknecht sieht das Spiel jedoch nicht als letzte Chance. „Wir wollen das Spiel gewinnen, danach geht die Saison immernoch weiter, wie bei einem Marathon.“ Druck zu Siegen spürt der 52-Jährige nicht, will sich aber trotzdem nicht verstecken. „Wir gehen auch dieses Spiel mutig an, wie wir grundsätzlich jedes Spiel mit diesem Mut angehen. In Darmstadt wollen wir natürlich auch drei Punkte holen, müssen aber auch die Stärke des Gegners betrachten. Trotzdem wollen wir unser Spiel auf den Platz bekommen.“

Dabei ist Respekt des Cheftrainers der Roten Teufel vor seinem Ex-Club groß. „Sie sind wuchtig, schnell und vor allem per Standards gefährlich. Wir müssen in einem stimmungsgeladenen Spiel bereit sein und unseren Mann stehen.“ Die Roten Teufel müssen insbesondere auf ihre eigenen Stärken vertrauen, so Lieberknecht. „Wir fokussieren uns auf unsere eigenen Stärken, die wir gegen Hannover oder auf Schalke gezeigt haben. Beispielsweise sind wir in der Liga noch ohne Gegentor per Konter, das macht uns stark.“

Message an die Transfers

Wie üblich nach der Schließung des Transferfensters sprach der Coach auch über eigene Transfers, wobei Lieberknecht überraschte, als er die Abgänge direkt adressierte: „Zuerst möchte ich mich bei denen bedanken, die uns verlassen haben. Diese Jungs haben auch zum bisherigen Erfolg beigetragen, das möchte ich betonen.“ Auch für die Neuzugänge gab es Lob: „Unsere Neuzugänge haben direkt gezeigt, dass sie Feuer und Flamme für den Verein sind. Von Atanas Chernev haben wir schon auf Schalke einiges gesehen. Diese Jungs werten den Kader qualitativ und charakterlich auf und können langfristig zum Erfolg des Vereins beitragen."

Kurze Wege – Stimmungsvolles Stadion

Mahir Emreli, Jisoo Kim und Avdo Spahic fallen für die Partie bekanntermaßen aus, dazu gesellt sich der jüngst operierte Ivan Prtajin sowie der rotgesperrte Leon Robinson.

Mindestens 1749 Gästefans werden die Roten Teufel auf die kurze Auswärtsfahrt „ans Bölle“ begleiten, die Begegnung wird um 20:30 Uhr angepfiffen. Harm Osmers wird die Partie leiten.Quelle: Treffpunkt Betze

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