Olympique-et-Lyonnais
·2. September 2026
Fofana, Maitland-Niles, Tagliafico... Wirklich der längste Tag bei OL

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·2. September 2026

Unter Zeitdruck zu arbeiten, ist nie gut, und genau das hatten alle spätestens seit dem Aus in der Champions League noch mehr befürchtet. Und so kam es auch: Für OL wurde der letzte Tag des Transferfensters komplett verrückt. Dieser Dienstag, der 31. August 2026, wird in die Geschichte des Klubs aus Lyon eingehen, aber nicht unbedingt in der erhofften Weise. An einem Tag, der eigentlich 24 Stunden dauern soll, fühlte es sich zwischen Rhône und Saône eher wie ein endloser Tag an.
Einen solchen Tag musste es wohl geben, und er zog sich bis tief in die Nacht, weil der englische und der spanische Markt später schlossen als die anderen. In diesem Punkt kann man bedauern, dass nicht alle Länder nach denselben Regeln spielen, das würde für eine gewisse Kohärenz sorgen. Doch das darf keine Ausrede für diesen Tag sein, an dem OL nicht alles umsetzen konnte, was man wollte.
Die Causa Malick Fofana zog in dieser Schlussphase viel Aufmerksamkeit auf sich, und es war schwer, daran vorbeizukommen. Zwischen den Interessen aller Beteiligten, mehr noch als denen des Spielers selbst, wurde der Belgier den ganzen Tag von links nach rechts geschoben, um am Ende doch dort zu landen, wohin er schon zu Beginn des Tages wechseln sollte. Das hätte sicher ermöglicht, andere Baustellen anzugehen, auch wenn es nicht der einzige Grund für die gescheiterten Deals mit Keito Nakamura und Youssouf Fofana war. Dafür hätte allerdings auch der Abgang von Ainsley Maitland-Niles nicht zu einer Uhrzeit erfolgen dürfen, zu der schon alle schlafen, und der Transfer von Nicolas Tagliafico zu Atlético de Madrid hätte nicht platzen dürfen.
Mit der Trennung vom Engländer hat OL zusätzlich zur Vertragsauflösung von Duje Caleta-Car einige hohe Gehälter eingespart. Allerdings wäre auch eine Trennung vom Argentinier wichtig gewesen, damit diese Entlastung wirklich spürbar ausfällt und man insbesondere Fofana vom AC Mailand hätte verpflichten können. Ja, der Klub aus Lyon hat sich seit Beginn des Sommers von einigen gezielt ausgewählten Spielern getrennt, aber Ruben Kluivert, Tanner Tessmann oder auch Pavel Sulc sind noch immer da. Und vieles deutet darauf hin, dass im Winter weiter verkauft werden muss, um in dieser Saison 2026/2027 vollständig im Rahmen zu bleiben.
Diese nur relative Verschlankung hatte logischerweise auch negative Folgen bei den Zugängen. Paulo Fonseca hatte eingeräumt, dass man im Fall eines Abgangs von Malick Fofana einen Ersatz finden müsse. Doch indem der Flügelspieler erst unmittelbar vor Transferschluss in der Premier League, also um Mitternacht, unterschrieb, tat er seinem nun ehemaligen Klub keinen Gefallen. Dieser hatte seinen Ersatz bereits in Keito Nakamura gefunden. Doch der Japaner musste dieses Hin und Her miterleben und unterschrieb daher trotz absolviertem Medizincheck nicht rechtzeitig bei OL.
Das bedeutet allerdings nicht, dass der Spieler aus Reims in dieser Saison nicht doch das Trikot von Lyon tragen wird, denn der Klub aus dem Rhône-Gebiet kann die Joker-Regel nutzen, da Nakamura in Frankreich spielt. Dennoch ist es bedauerlich, sie für einen Spieler einzusetzen, der in der Ligue 2 spielt, obwohl bereits alles geregelt war. Dasselbe galt auch für Youssouf Fofana, der am Dienstagabend bereits auf dem Weg nach Lyon war, um auf Leihbasis zu unterschreiben. Doch der ausgebliebene Abgang von Tagliafico stellte alles wieder infrage, und am Ende nahm der französische Mittelfeldspieler Kurs auf Spanien. Der Nationalspieler wechselte auf Leihbasis zum FC Sevilla, und Fonseca wird somit nicht den robusten Mittelfeldspieler bekommen, auf den er gehofft hatte.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































