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·24. September 2026

Fohlen in Not – Blessins erste Gladbach-Maßnahme überrascht

Artikelbild:Fohlen in Not – Blessins erste Gladbach-Maßnahme überrascht

Alexander Blessin hat seine Arbeit als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach aufgenommen. Bis zu seinem Pflichtspieldebüt im Derby gegen den 1. FC Köln setzt der neue Coach zunächst auf Beobachtung, eine kurze Pause und anschließend intensive Trainingseinheiten.

Blessin startet zunächst als Beobachter

Wie 90min berichtet, steht für Gladbach am Donnerstagabend zunächst ein Testspiel bei Regionalligist Sportfreunde Siegen an. Blessin will sich bei der Partie an seiner früheren Wirkungsstätte noch weitgehend zurückhalten. Interimscoach Jan-Moritz Lichte soll die Mannschaft hauptsächlich betreuen.


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Anschließend bekommen die Spieler einige freie Tage. Blessin erklärte bei seiner Vorstellung, dass er zwar möglichst schnell mit der Mannschaft auf dem Platz arbeiten wolle, gleichzeitig aber Wert darauf lege, dass die Spieler nach den vergangenen Wochen den Kopf freibekommen.

In der kommenden Woche beginnt dann die eigentliche Arbeit mit dem neuen Trainer. Blessin kündigte an, dass die Einheiten „schweißtreibend und hart“ werden sollen. Sein erstes Pflichtspiel folgt am 11. Oktober ausgerechnet im Derby beim 1. FC Köln, bei dem er vermutlich auf Mittelfeldstar Jens Castrop verzichten muss.

Lanwehr kommt und Kleindienst bleibt Kapitän

Unterstützung erhält Blessin von Niklas Lanwehr, mit dem er bereits beim FC St. Pauli zusammenarbeitete. Lanwehr war dort als Spielanalyst tätig und saß während der Partien mit Headset auf der Bank. Welche genaue Aufgabe er künftig in Gladbach übernimmt, steht noch nicht fest.

Eine andere Personalentscheidung hat Blessin bereits getroffen. Tim Kleindienst bleibt Kapitän der Mannschaft. Der Angreifer war zuletzt nach Kritik an seinen Teamkollegen und einer Gelb-Roten Karte in Freiburg selbst in die Kritik geraten.

Blessin sieht dennoch keinen Anlass für einen Wechsel bei der Kapitänsfrage. Zunächst wolle er Kleindienst näher kennenlernen, einen Grund für eine Veränderung gebe es aus seiner Sicht aber nicht.

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