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·19. Januar 2026
Formstarkes Havelse schöpft neuen Mut: "War eins von 19 Spielen"

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Auftaktsieg für Havelse! Zum Start ins neue Jahr fertigten die Niedersachsen im Aufsteigerduell die TSG 1899 Hoffenheim II ab – und zwar mit einem deutlichen 4:0-Sieg. Der Glaube an den Klassenerhalt lebt.
In 13 Spielen sammelte der TSV Havelse gerade einmal vier Punkte. Seitdem präsentieren sich die Niedersachsen in herausragender Form, denn in sieben weiteren Spielen folgten zwölf Zähler – und das würde Platz 4 in dem Zeitraum bedeuten. Dazu passt, dass Havelse am späten Sonntagabend seinen höchsten Drittliga-Sieg aller Zeiten einfuhr. "Wenn du irgendwo schon per Schlagzeile abgeschrieben wirst, dann ist das eine riesige Erleichterung", erzählte Arlind Rexhepi später bei "Magenta Sport". Der 22-Jährige war mit zwei Torvorlagen maßgeblich am 4:0-Sieg gegen Hoffenheim II beteiligt.
Erstmals seit August lässt Havelse wieder zwei Mannschaften hinter sich und klettert in der Tabelle auf Platz 18. Sechs Punkte beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer – und die Hoffnung lebt. "Wir müssen weitermachen", legte sich Rexhepi fest. "Das war ein Spiel von 19 Spielen, um das Ziel Klassenerhalt zu schaffen." Doch woher kommt der plötzliche Aufschwung? Angesichts der Formkurve ist der Trend gar nicht überraschend. "Wir hatten oft eine sehr gute Spielanlage, aber haben uns ergebnistechnisch nie belohnt", fand Cheftrainer Samir Ferchichi. Jetzt wendet sich das Blatt.
Ferchichi war jedenfalls stolz auf die Leistung seiner Mannschaft. "Andere waren im Trainingslager, überall in der Sonne. Wir haben hier vier Mal im Soccerpark trainiert. Ich glaube, dass die Bedingungen nicht immer wichtig sind. Entscheidend sind Mentalität und Einstellung", fasste der Coach zusammen. "Man muss da sein, wenn man da sein muss. Das waren wir heute." Und mit dieser Art und Weise robbt sich Havelse nun wieder an das rettende Ufer heran.
Und das, obwohl auf dem Rasen im Eilenriedestadion nicht der schönste Fußball zu erwarten war. "Der Platz ist nicht gut. Das sieht man ja auf den TV-Bildern", räumte Rexhepi ein. "Man kann sich immer über den Rasen beschweren, aber beide Teams spielen darauf." Und die besseren Schlüsse hatte Havelse daraus gezogen. Ein Grund zur Freude, aber kein Grund zur Nachlässigkeit. Einen freien Trainingstag gibt es nicht als Belohung für das 4:0. "Wir müssen auch mal nach Siegen zusammenkommen, darum wird morgen ganz normal trainiert", erklärte Ferchichi mit einem leichten Lächeln. "Den freien Tag gibt es wie immer zwei Tage nach dem Spiel." Ein Rezept, das zuletzt gut funktioniert hat.









































