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·16. Januar 2026

Fragezeichen auf der Außenbahn: Dem FCB fehlen mehrere Stammspieler

Artikelbild:Fragezeichen auf der Außenbahn: Dem FCB fehlen mehrere Stammspieler

Alarm schlug Bayern-Chefcoach Vincent Kompany am Freitag bei der Spieltags-PK vor dem Topspiel bei RB Leipzig zwar nicht, doch der Belgier gab ehrlich zu, dass es in seiner Defensive derzeit „ein Puzzle“ für ihn ist.

Der Grund: Dem FC Bayern steht verletzungsbedingt kein einziger gelernter Rechtsverteidiger für das Spiel in der Red Bull Arena zur Verfügung.


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Auf die Meldung, dass Rechtsverteidiger Josip Stanišić mit einer Kapselbandverletzung im rechten Sprunggelenk vorerst ausfällt, folgte nach dem 3:1-Sieg der Münchner in Köln die nächste Hiobsbotschaft: Konrad Laimer zog sich in der Domstadt einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu. Damit kommt es am Samstag nicht zum Wiedersehen mit unserem ehemaligen Spieler (von 2017 bis 2023 bei RBL).

Da mit Sacha Boey (krank) auch der dritte Spieler für die rechte defensive Außenbahn ausfällt, muss Kompany für das Spiel gegen unsere Jungs umplanen. „Es stimmt, dass wir auf der Position viele Ausfälle haben. Aber wir haben so etwas in der Vergangenheit bereits gelöst. Wir haben dennoch einige Lösungen,“ so der FCB-Trainer.

Wer könnte das „Bayern-Puzzle“ lösen?

Eine mögliche Alternative ist Joshua Kimmich. Der 30-Jährige übernahm die Position rechts hinten über viele Jahre sowohl beim FCB als auch in der Nationalmannschaft. Seitdem Kompany bei den Bayern und Julian Nagelsmann beim DFB das Sagen haben, sind die Dienste des Führungsspielers allerdings wieder verstärkt im Mittelfeldzentrum gefragt.

Doch auch Kimmich fiel zuletzt mit Sprunggelenksproblemen aus. Kompany sagt, dass es bei Kimmich eine „Gefühlssache“ sei, ob er in Leipzig in die Startelf zurückkehrt. „Wir werden uns mit ihm im Abschlusstraining austauschen, wie er sich fühlt. Wenn es morgen nicht klappt, wird er in drei oder vier Tagen wieder bereit sein.“

So blickt Ole Werner auf die Ausfälle

Natürlich wurde auch unser Chefcoach Ole Werner auf die Personalsituation des kommenden Gegners angesprochen: „Wir sind darauf eingestellt, dass ganz egal, wer am Ende bei Bayern spielt, ein Topspieler auf dem Platz stehen wird. Sie haben einen Guerreiro, ein Kimmich kommt zurück – auch wenn da ein Kim spielt. Sie sind alle auf ihrer Position und in dieser Mannschaft Weltklasse-Spieler.“

Als Nachteil will unser Trainer den Engpass also eher nicht gelten lassen: „Wir gucken unabhängig davon, welcher Spieler am Ende dort spielen wird, danach, welche Räume wir bespielen wollen und in welche Zonen wir kommen wollen. Es ist nicht so, dass eine Personalie beim Gegner das Spiel so grundlegend verändert, dass man den ganzen Plan umwerfen müsste. Dafür spielt der FC Bayern – unabhängig vom Personal – die gleichen Abläufe.“

Am Samstag gegen 17.30 Uhr werden Ole und sein Trainerteam einen Tick schlauer sein, was die Bayern-Aufstellung betrifft. „In dem Moment, in dem wir wissen, wer der Gegenspieler ist, werden wir unsere Spieler noch einmal gezielt auf ihre individuellen Gegenspieler einstellen.“

Musiala vor Rückkehr

Neben dem genannten Verteidiger-Trio wird auch Nicolas Jackson nicht zum Münchner Aufgebot gehören. Der Stürmer steht am Sonntag mit Senegal im Finale des Afrika-Cups gegen Gastgeber Marokko. Dagegen könnte Jamal Musiala gegen die Roten Bullen nach seiner schweren Verletzung (Sprunggelenksluxation und Wadenbeinbruch) erstmals seit Juli 2025 wieder in den Spieltagskader der Kompany-Elf zurückkehren.

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