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·10. Januar 2026

Fragwürdiger Platzverweis! HSV unterliegt Freiburg in Unterzahl

Artikelbild:Fragwürdiger Platzverweis! HSV unterliegt Freiburg in Unterzahl

Der HSV ist mit einer bitteren Niederlage ins Fußball-Jahr 2026 gestartet. Nach zwischenzeitlicher Führung unterlagen die Rothosen dem SC Freiburg mit 1:2. Eine gelb-rote Karte gegen Daniel Elfadli ließ die Begegnung kippen.

Freiburg übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und setzte die Gäste früh unter Druck. Bereits in der Anfangsphase sorgte ein Flankenball von Matthias Ginter für erste Gefahr (7.). Kurz darauf hatte Lukas Kübler nach einem starken Seitenwechsel von Yuito Suzuki die große Führungschance, traf aus kurzer Distanz aber nur die Latte (9.).


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Der Sport-Club blieb tonangebend, während der HSV tief stand und kaum für Entlastung sorgen konnte. Eine weitere vielversprechende Offensivszene entstand, als Phillip Treu einen langen Pass annahm und Lucas Höler bediente, der am aufmerksam reagierenden Daniel Heuer Fernandes scheiterte (19.).

Trotz jeder Menge Ballbesitz fehlte den Breisgauern im weiteren Verlauf häufig das nötige Tempo, um entscheidend in die Tiefe zu kommen. Der HSV dagegen wurde kurz vor der Pause mutiger: Nicolas Capaldo verzog nach starkem Zuspiel von Fabio Vieira knapp (41.). In der Nachspielzeit parierte Noah Atubolu zudem einen Freistoß von Vieira (45.). Trotzdem war das torlose Remis zur Halbzeit durchaus schmeichelhaft.

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Foto: IMAGO

HSV zieht in Unterzahl den Kürzeren

Der HSV kam furios aus der Kabine und ging früh in Führung. Nach einer Ecke von Miro Muheim stand Luka Vuskovic am höchsten und drückte den Ball per Kopf ins rechte Eck (48.).

Kurz darauf wurde die Partie allerdings auf den Kopf gestellt: Daniel Elfadli brachte Höler im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Timo Gerach entschied auf Elfmeter und zeigte dem bereits verwarnten Hamburger gelb-Rot (51.) – in Summe eine sehr harte Entscheidung! Vincenzo Grifo nutze die Gelegenheit und verwandelte den Strafstoß zum Ausgleich (53.).

In Überzahl erhöhte Freiburg den Druck, doch zunächst fehlten die ganz klaren Chancen. Igor Matanovic versuchte es per Distanzschuss (69.) und per Kopfball (72.). Der HSV wiederum setzte qua Unterzahlsituation nur noch vereinzelte Nadelstiche. Doch der aufopferungsvolle Kampf wurde nicht belohnt: Matanovic schob nach Querpass von Jan-Niklas Beste aus kurzer Distanz zur Freiburger Führung ein (83.). Ein vorausgegangenes Luftduell zwischen Johan Manzambi und Jordan Torunarigha sorgte für Diskussionen, der Treffer hatte trotzdem Bestand.

In der Schlussphase probierten die Hanseaten noch einmal alles und warfen auch mit zehn Mann alles nach vorne. Vereinzelte Abschlussaktionen brachten jedoch nicht das gewünschte Resultat ein, wodurch letztendlich eine bittere 1:2-Niederlage bleibt. Eine Niederlage, die noch für Diskussionen sorgen dürfte.

SC Freiburg – Hamburger SV 2:1 (0:0)

Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Lienhart (46. Jung), Günter – Eggestein, Manzambi (90.+4 Höfler), Treu (79. Beste), Suzuki, Grifo (65. Osterhage) – Höler (65. Matanovic)

HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Elfadli – Jatta (78. Gocholeishvili), Lokonga (90.+2 Königsdörffer), Remberg, Muheim – Vieira (78. Ramos), Downs (78. Rössing-Lelesiit), Dompé (57. Torunarigha)

Tore: 0:1 Vuskovic (48.), 1:1 Grifo (53.), 2:1 Matanovic (83.)

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